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Freitag, 2. November 2012

„Schuldenschnitt für Griechenland unvermeidlich“


CDU-WIRTSCHAFTSRAT„Schuldenschnitt für Griechenland unvermeidlich“

exklusiv Der Präsident des CDU-Wirtschaftsrats, Kurt Lauk, fordert eine Abkehr von der Austeritätspolitik gegenüber Athen. Ein weiterer Schuldenschnitt sei beinahe unvermeidlich – auch wenn er schmerzlich wäre.
Der Präsident des Wirtschaftsrates, Kurt Lauk. Quelle: dpa
Der Präsident des Wirtschaftsrates, Kurt Lauk.Quelle: dpa
BerlinIn der CDU wird der Ruf nach einem Schuldenschnitt für Griechenland laut. In einem Exklusivbeitrag für das Handelsblatt (Freitagausgabe) schreibt der Präsident des Wirtschaftsrats, Kurt Lauk: „Ein erneuter Schuldenschnitt für Griechenland ist nahezu unvermeidlich.“ Zwar  wäre es schmerzlich, einen Großteil der bisherigen Hilfsgelder abschreiben zu müssen. „Klar ist aber auch: Einfach immer weiter die Haftungsrisiken auszudehnen, hochzuhebeln oder zu verschleiern kann nicht die Lösung sein.“
Der Problemfall Griechenland zeige, dass eine „Austeritäts- und Rettungspolitik allein nicht zielführend“ sei. Diese Politik habe nur dazu geführt, dass sich viele Bürger von Europa abwenden. Die einen wollen sich nicht zu Tode sparen, die anderen nicht für Zechpreller bezahlen.

POLITIKER ZU GRIECHENLAND„Gestreut, erfunden, konstruiert“

  • Politiker zu Griechenland: „Gestreut, erfunden, konstruiert“
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Lauk: „Wer glaubt noch an Absichtserklärungen, nachdem die Auflagen für Hilfen immer wieder ohne Konsequenzen aufgeweicht wurden? Mittlerweile werden auch bei unübersehbarer Nichterfüllung Hilfen gewährt. Der für den 12. November geplante Troika-Bericht zu Griechenland droht zur Farce zu verkommen.“
Die  gängige Schönrederei und die zunehmende Verunsicherung der Bürger müssten, so Lauk,  Realismus und Offenheit weichen: „Das würde einen ehrlichen Umgang mit der Situation signalisieren und der griechischen Bevölkerung Erleichterung verschaffen.“

Die Klageschrift vs Bank aus Fehlverhalten beim ZwangsCACen ist fertig und wird jetzt zugestellt......


 Rechtslage von meinen Anwälten durchgeprüft,
                        jetzt klagen wir nicht gegen GR sondern gegen
                                            die Banken
                                        Infos unter rolfjkoch@web.de

Donnerstag, 1. November 2012

Was bringt ein Anleiherückkauf in Griechenland?


Was bringt ein Anleiherückkauf in Griechenland?

VON  1. NOVEMBER 2012 UM 14:52 UHR
Deutschland lehnt einen neuen Schuldenschnitt – diesmal bei den öffentlichen Gläubigern – ab, also bleibt der Anleiherückkauf als eines der zentralen Elemente zur Rückführung der Schulden in Griechenland übrig. Wie viel Entlastung aber kann das bringen?
Ich habe mir das einmal angeschaut und treffe folgende Annahmen:
1. Beteiligt werden sollen nur private Anleihegläubiger. Die EZB bleibt also außen vor. Damit komme ich – danke an André Kühnlenz – auf ein Volumen von rückkauffähigen Anleihen in Höhe von 67 bis 71 Milliarden Euro (umgetauschte Anleihen plus Anleihen nach ausländischem Recht) je nach Quelle.
2. Das Geld für den Anleihekauf kommt vom ESM, der es den Griechen leiht. Dieser Kredit muss der Entlastung durch die aufgekauften Anleihen gegengerechnet werden und mindert die Entlastungswirkung.
3. Die Annahmen zur Verschuldung bis 2015 entnehme ich den neuen Projektionen der griechischen Regierung. Für 2015 bis 2020 habe ich für die Schuldenstände das alternative Szenario des IWF aus dem Märzhergenommen und überall 20 Prozentpunkte draufgeschlagen. Das ist auch die Differenz zwischen den beiden Analysen in den Jahren 2012 bis 2015. Etwas grob vielleicht aber warum nicht.
4. Die Wachstumsannahmen stammen bis 2015 ebenfalls von der griechischen Regierung. Für 2015 bis 2020 habe ich mit einem jährlichen Nominalwachstum von 4 Prozent weitergerechnet, auch diese Größe kommt vom IWF.
Mit diesen Annahmen kann man sich nun anschauen, wie sich ein Anleiherückkauf auf den Schuldenstand auswirkt. Ich habe drei Szenarien gewählt: Einmal kaufen die Griechen die Papiere zu 25 Prozent zurück (unwahrscheinlich), einmal zu 50 Prozent und einmal zu 75 Prozent. Hier ist das Ergebnis:
Grafik: Szenarien zur Entwicklung des Schuldenstands Griechenlands
Drei Szenarien zur Entwicklung des Schuldenstands Griechenlands
Wir sehen: Die Zielmarke des IWF von 120 Prozent des BIP bis 2020 wird nicht einmal annähernd erreicht. Ich komme auf 153 Prozent des BIP bei einem Aufkauf zu 50 Prozent, 159 Prozent bei 75 Prozent und 147 Prozent bei 25 Prozent. Ohne einen Rückkauf landen wir bei 165 Prozent des BIP.
Wie gesagt, das ist alles sehr grob und man kann über einzelne Annahmen diskutieren – aber ich glaube das Bild ändert sich nicht maßgeblich, wenn man hier präziser vorgeht. Es sei denn natürlich, die EZB würde einbezogen, die das aber nicht will.  Fazit: Der Anleiherückkauf wird nicht reichen, wenn man einigermaßen realistisch ist.

es ist nicht einfach quotes für den GRI-USD-Bond zu finden

4.625 Hellenic Re13 (XTR) - 25.06.2013  Price: 62.71 USD Chg. (in%): +0.19 USD (+0.30%) Volume: -
4 5/8 % Regd.Global Notes:Hellenic Republic:2008-25.6.13 Senior (UNSECURED)
Symbol: Type:Straight bondIndustry:Länder/Zentralregierungen
Valor:4340849Domicile:GriechenlandExchange:Xtrakter
 



Kursdetails (Realtime)
Last:-  On last volume:- 
Price:62.71+0.19+0.30%  (21:10:18)
Bid:61.46(21:10:18)Bid size:- 
Ask:63.96(21:10:18)Ask size:- 
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Prev. day close:-  
Year change %:+90.09% 
Prev. year close:32.99

Hilfen für Griechenland // Nach dem Schnitt ist vor dem Schnitt


Hilfen für GriechenlandNach dem Schnitt ist vor dem Schnitt

28.10.2012 ·  Es heißt, Griechenland stehe abermals vor einer wichtigen Woche - sicher ist das nicht. Denn die Wirklichkeit hält sich einfach nicht an die Modellrechnungen der Griechenlandretter.
Von MICHAEL MARTENS, ATHEN
© REUTERSUneinigkeit darüber, wie es weitergehen soll: Die Troika-Abgesandten Anfang Oktober in Athen
Griechenland steht - wieder einmal - vor einer wichtigen Woche. Wenn es kommt, wie von Finanzminister Stournaras Ende vergangener Woche angekündigt, soll dem Parlament in Athen in dieser Woche das zwischen der großen und der kleinen Troika ausgehandelte neue Sparpaket vorgelegt werden. Neuerliche Verzögerungen sind nach den Erfahrungen der vergangenen Monate allerdings nicht auszuschließen.
Die „große Troika“ besteht aus der EU-Kommission, der Europäischen Zentralbank (EZB) und dem Internationalen Währungsfonds (IWF), also den drei Institutionen, die Griechenland bisher vor dem Staatsbankrott bewahrt haben. Die „kleine Troika“ ist die von Ministerpräsident Antonis Samaras und seiner Nea Dimokratia dominierte Dreiparteienkoalition, die seit Juni regiert. Eines haben große und kleine Troika gemein: In ihren Reihen herrscht Uneinigkeit darüber, wie es weitergehen soll. In der Gebertroika verlangt der IWF einen weiteren Schuldenschnitt, da sich andernfalls die Schuldentragfähigkeit Griechenlands - also die realistische Aussicht darauf, dass Athen seine Schulden tilgen kann - nicht erreichen lasse. „Osi“ lautet das Zauberwort. Es ist das englische Akronym für „official sector involvement“. Dahinter verbirgt sich die Forderung des IWF, dass nach den privaten Gläubigern nun auch die nationalen Notenbanken der Eurozone sowie die EZB einem Schuldenschnitt auf die von ihnen massenhaft erworbenen griechischen Staatsanleihen zustimmen.

„Es geht um das System“

Politisch ist das schwierig, müssten doch die Regierungschefs der betroffenen Staaten ihren Steuerzahlern erklären, dass die Rettungspolitik (noch) teurer wird. Andererseits hält sich die Wirklichkeit einfach nicht an die Modellrechnungen der Griechenlandretter, weshalb es ohne einen weiteren Schuldenschnitt, letztlich also ein drittes Hilfspaket, nicht gelingen wird, Griechenland vor dem Staatsbankrott zu bewahren. Bei der Verabschiedung des zweiten Hilfspaketes lautete der Plan, dass Griechenland bis zum Jahr 2020 ein „tragfähiges“ Staatsschuldenniveau von 120 Prozent seiner Jahreswirtschaftsleistung erreicht haben solle. Eine mehrjährige, stärker als geplant ausgefallene und noch nicht überwundene Rezession, die Verschleppung von Reformen sowie der Zeitverlust von mehreren Monaten durch den mit zwei aufeinanderfolgenden Parlamentswahlen in diesem Jahr verbundenen Entscheidungsstau in den Ministerien haben dazu beigetragen, dass dieses Ziel als unrealistisch gilt. Bliebe es bei der derzeitigen Entwicklung, betrüge Griechenlands Staatsschuldenlast im Jahr 2020 angeblich um die 150 Prozent der Jahreswirtschaftsleistung.
„Es gibt eine grundsätzliche Übereinkunft, dass ein Schuldenschnitt im offiziellen Sektor früher oder später unvermeidlich sein wird. Aber zum Wann und Wie fehlt jede Übereinkunft“, sagt Wolfango Piccoli, der für die „Eurasia Group“, eine gewinnorientierte Denkfabrik und Beratungsfirma mit Sitz und New York und London, die Verhandlungen zwischen Athen und seinen Geldgebern beobachtet. Piccoli weist darauf hin, dass es für den IWF leicht sei, einen Schuldenschnitt zu fordern, da er davon nicht betroffen wäre: „Der IWF hat einen privilegierten Gläubigerstatus, er bekommt sein Geld immer vollständig zurück. Die Verluste müssten also von der EZB und den Notenbanken der Eurozonenstaaten getragen werden.“ Sollten sich die in Athen hartnäckig umlaufenden Berichte bewahrheiten, der IWF werde sich nicht an der Auszahlung der geplanten nächsten Tranche von 31,5 Milliarden Euro beteiligen, müssten die europäischen Staaten ohnehin mehr Geld bereitstellen als geplant. „Ein Schuldenschnitt wird unumgänglich sein, um die griechischen Staatsschulden auf ein tragfähiges Niveau zu bringen“, so Piccoli.
Der ehemalige griechische Wirtschaftsminister Stefanos Manos, einer der wenigen entschiedenen Reformpolitiker seines Landes, unterstützt die Forderung, die nächste Tranche auf ein Sperrkonto einzuzahlen, auf das die griechische Regierung keinen Zugriff hat. Er sagt, es sei wichtig, dass die Verwendung der Zahlungen in jedem Einzelfall überprüft werde, „denn der Staat könnte das Geld für Anderes ausgeben. Ich habe keinerlei Vertrauen in den griechischen Staatsapparat. Nicht das geringste“, sagt Manos. Er wolle nichts gegen die jetzige Regierung oder einzelne Minister gesagt haben, hebt Manos hervor. „Es geht um das System.“ Er, Manos, „würde den Griechen nicht erlauben, das Geld anzurühren“. Es gehe darum, die Griechen „vor sich selbst“, also vor ihrem Staatsapparat, zu schützen, sagt Manos, der zu Beginn der neunziger Jahre als Wirtschaftsminister in der Regierung Mitsotakis gegen große Widerstände wichtige Reformen anstieß. Die Regierung Mitsotakis wurde dann jedoch von Antonis Samaras, damals Außenminister, gestürzt.

GRI zur Warnung: Elliott vs Argy


Elliott Management Vs Argentina Round 2: Now It's Personal

Tyler Durden's picture




When it comes to international bondholder process, work out and restructuring (and litigation), on the one hand there is Europe, and specifically the ongoing Greek reorganization into an ever tinier balance sheet by way of cramming down weak-covenant, local-law bondholders (who are "encouraged" to participate in ever more coercive principal recovery events, as defection would result in wipeouts of recoveries in other cross-held bonds of the impaired class should a Grexit-type event occur, which then would lead to massive losses on all European bond holdings for the same creditors: a true Mutually-Assured Destruction scenario, as the IIF's Jacques Dallara understood quite well), and on the other hand there is Argentina.
But whereas the European fiasco is still (relatively) structured (at least until Spain et al join the cram down fray, something none other than Lee Buchheit predicted would happencourtesy of the prevalence of local-law bonds in PIIGS outstanding inventory), if getting more complicated with incremental subordination of various junior classes of sovereign debt either due to legal reasons - i.e., local-law vs international-law bonds, structural reasons: the presence of Collective Action Clauses in consent solicitations and "indenture-stripping" thresholds for a holdout class (think perpetual fly-in-the-ointment Elliott), or due to the far more abstract "unimpairability" and primacy of the bondholder - i.e. the IMF, the ECB, or another Official Sector entity (all of which was previously explained here), in Argentina it is a totally chaotic free-for-all, where a distressed creditor holdout is now unilaterally pursuing "incremental recovery" of par in local and international courts of law.
The distressed creditor, in this case, is international bondholder litigation expert, hedge fund Elliott Associates which had purchased Argentina bonds with pari passu clausesshortly before the country's 2001 default which involved $100 billion in sovereign debt - the biggest (so far) sovereign default, but at prices at fractions of par, and the "incremental recovery" in this case being an Argentinian three-mast frigate, the ARA Libertad (which serves as a school ship in the Argentine Navy) which the fund "seized" after it was impounded off the coast of Ghana a month ago "following judgments in our favor against Argentina in the U.S. and the U.K." as Elliott writes in its latest investor letter.
In other words, both Elliott and Argentina are learning the hard way, that in an insolvent world where there is no driving force to push the debtor and creditor to reach amicable, if increasingly more unpleasant outcomes (such as Europe, if only for the time being), one has to resolve to ever more unpleasant tactics to get what one believes belongs to them.
What is particularly interesting in the drawn out legal case of Elliott, or technically NML Capital, vs Argentina, western courts have ruled in Elliott's favor on several occasions, most recently the 2nd Circuit Court of Appeals, which upheld the Pari Passu clause of the pre-petition bonds. To wit:
We hold that Argentina breached its promise and, accordingly, affirm the underlying judgments of the district court.
In brief, what this means is that Elliott which bought Argentina bonds, of which there was about $100 billion nominal, at a discount, spearheaded a holdout class that refused to be rolled into an exchange offer whereby the firm would receive 25-29 cents in recovery (roughly comparable to what Greek bondholders got in the first PSI from early this year), and instead has held out for par recoveries. Argentina, in turn, has refused to concede to Elliott's demand and while continuing to pay the consenting creditors, is adamant in refusing to even acknowledge that Elliott has any rights, despite numerous courts finding the firm falls under a pari passu umbrella.
What this really means is that Western courts have decided that Elliott has not been stripped of pre-petition rights despite, or rather in spite of, holding out, and is entitled to collecting up to par recovery. There is one problem: there is absolutely no enforcement mechanism!
And therein lies the rub: because how does a court located on Pearl Street in New York order the Argentina State Treasurer located in Buenos Aires to wire a payment on bonds, via intermediary banks, that Argentina effectively has disowned? It can't. Or rather, it can't using peaceful means and/or simple M.A.D. coercion of the type one can apply in Europe (remember: Greek creditors had to agree to a massive haircut, and more to come, as the alternative was a Greek default, Grexit, collapse of the Eurozone, dissolution of the EUR, redenomination, massive losses on Spanish and Italian bonds, and who knows what other apocalyptic scenarios). It can, of course, use military means but the time for a Falklands-type escalation has not come yet. Indeed, the fact that there is no way to enforce any judgment is why the Second District added the following remand in its judgment:
However, the record is unclear as to how the injunctions’ payment formula is intended to function and how the injunctions apply to third parties such as intermediary banks. Accordingly, the judgment is affirmed except that the case is remanded to the district court for such proceedings as  are necessary to clarify these two issues.
Elliott, in court, stated that as part of its proposed enforcement process, the next step would be to go after complying intermediary banks for aiding and abetting, by paying exchange bondholders without paying the holdouts. However, what is clear is that in the case of enforcing intermediary banks from complying with any judgments, there is again no set case law, and whereas Elliott will litigate, and likely win, by the time there is a final injunction, Argentina will likely have defaulted once more (there is a reason why its bonds have plunged in recent days, and it has nothing to do with this particular sideshow which is merely litigation from its last restructuring). In the meantime, Elliott continues to be the odd man out and there is no way to force anyone to wire it money, despite its legally-enforced argument it has fully equitable claims.
Today, Argentina confirmed all of this, after its economy minister stated, very clearly, that no deal would be struck to pay "vulture funds", and that Elliott would get no love from Buenos Aires, and certainly not one penny. From the Buenos Aires Herald:
Economy minister Hernán Lorenzino assured today that the government “will never pay” the ‘vulture funds,’ although also affirmed that it will continue to pay “93 percent of the credit owed."

“We will continue to pay them in dollars, euros and yens, as we should be. We will respect up to 93 percent of the bond payments.”

“Those who think differently haven’t understood anything. What happened with the ship (Libertad) and the ruling in New York last week are attacks that do not go by the book.

"Clearly there are sectors that can’t cope with the successes of debt-reduction.”
We now eagerly await to see what Argentina's response will be to "attacks that do not go by the book" - most likely nothing. But the Libertad diversion has hardly made Argentina a fan of Elliott's tactics.
As for Elliott, what just happened with the ship confiscation case study is a model of how the fund will generate ongoing recoveries: it will literally "grab" any Argentinian property it can in friendly jurisdictions, and await for a judgment that makes it officially property of the hedge fund. The only problem with this approach is that  it will have to confiscate a whole lot of Argentinian assets - NML has said it was willing to release the vessel in exchange for a bail of $20 million. Considering Elliott's claim is for $1.6 billion in Argentina bonds (notional value, the cost is far, far lower), the hedge fund would need to become the world's largest legal and legitimate privateer.
And while this in many ways is almost a comic diversion, it brings us to a topic which we are confident will be far more discussed in 2013: how creditors will be "made whole" on their international bond claims in a world in which there is about $30 trillion in excess debt. Sadly, there will not be nearly enough frigates to satisfy everyone. The reason: even as sovereign debt piles on more and more and more (to offset the leveraging by the household, financial and corporate sectors), the actual sovereign assets are declining with each passing day, as the newly raised money goes not to rebuild an asset base (a prudent investment decision), but to fund already deficient capital in a global welfare state that is simply unsustainable.
But much more on that in early 2013, when the international defaults commence in earnest, first in Spain where local-law bonds will be the first to go, then Japan, and thereafter: everywhere else.
As for the Argentina vs Elliott bare-knuckled match, enjoy it while you can: very soon the Latin American country will likely proceed with yet another round of creeping selective defaults, exchange offers, consent solicitations, and other debt reorganizations, which will make the current free-for-all into a total and epic labyrinth of creditors, interests, bondholder classes, general unsecured claims, and other total confusion which we are confident, will soon lead Elliott to give up in disgust and just walk away.
After all why bother with Argentina: there are far higher IRRs to be generated by shorting local-law Spanish bonds while buying their international-law cousins. In fact, courtesy of the current government's arrogance and naivete, the position can be put on in a cost, and carry, neutral basis. Then sit back and just wait for the spread to blow out.

Wer zahlt die Zeche für Griechenland? 31.10


EURO-KRISEWer zahlt die Zeche für Griechenland?

Die Griechen bekommen zwei Jahre länger Zeit zum Sparen, dafür brauchen sie mehr Geld. Irgendwoher muss es kommen. Die Euro-Länder diskutieren verschiedene Varianten. Fest steht: Einer muss die Rechnung begleichen.
DüsseldorfBei den Prognosen der EU-Kommission für Griechenland lagen Wunsch und Wirklichkeit stets weit auseinander. Für 2012 sagte Brüssel einst den Griechen ein Wirtschaftswachstum von 1,1 Prozent voraus - in der Realität schrumpft die griechische Wirtschaft wahrscheinlich um etwa sieben Prozent
Der Unterschied erklärt, warum die Euro-Länder nun über einen erneuten Schuldenschnitt für Griechenland verhandeln. Der Plan der Troika sieht vor, dass die Griechen bis 2020 ihre Schuldenlast auf 120 Prozent der Wirtschaftsleistung zurückfahren müssen. Dies gilt als Voraussetzung damit sich Athen wieder selbst am Kapitalmarkt refinanzieren kann.
Bundesfinanzminister Schäuble hat einen Schuldenschnitt als unrealistisch abgetan. Öffentlichen Gläubigern wie den Euro-Staaten seien die Hände gebunden, sagt er. Einen Rückkauf griechischer Schulden will Schäuble hingegen nicht ausschließen. Doch auch diese Variante hat ihre Tücken. Ein Überblick über die Möglichkeiten der Euro-Retter.

POLITIKER ZU GRIECHENLAND„Gestreut, erfunden, konstruiert“

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Athen kauft eigene Anleihen zurück

Das deutsche EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen schlägt vor, dass Griechenland eigene Anleihen am Markt aufkaufen soll. Der Trick dabei ist kompliziert. Griechische Staatsanleihen notieren am Markt unterhalb ihres Nominalwerts. Anleihen mit einem Nominalwert von 100 Euro kosten am Markt momentan etwa 30 Euro. Griechenland könnte so für 30 Euro seine Schuldenlast um 100 Euro reduzieren.
Die Sache hat aber mehrere Haken: Zum einen werden nur die Anleihen der privaten Gläubiger direkt am Markt gehandelt. Insgesamt ist Griechenland 2012 mit etwa 343 Milliarden Euro verschuldet - davon entfallen grade mal 65 Milliarden Euro auf private Gläubiger. Der weitaus größere Teil der griechischen Schulden ist in der Hand von öffentlichen Gläubigern wie den Euro-Ländern, EZB und IWF.

Zweitens würden die Kurse der Anleihen sofort steigen, sobald Griechenland eine solche Aktion verkündet. Wenn alle privaten Gläubiger Griechenlands mittmachen würden und der Kurs der Anleihen von 30 auf 50 steigen würde, ließe sich die Schuldenlast zum Beispiel um etwa 30 Milliarden Euro reduzieren. Es ist jedoch sehr unwahrscheinlich, dass alle mitmachen. Drittens könnte ein Anleihe-Rückkauf zu Unsicherheit führen und dadurch anderen Euro-Krisenländern Probleme bereiten. Der Vorschlag dürfte schwierig durchzusetzen sein.