finance-magazin.de: Webfehler in Anleihebedingungen - Anleihe von KTG Agrar kaum restrukturierbar
(...) Die Krise von KTG Agrar dürfte sich dadurch noch weiter verschärfen, dass sich in den Anleihebedingungen nach FINANCE-Recherchen ein schwerer Webfehler befindet. Demnach hätte KTG Agrar offenbar nicht die Möglichkeit, den wankenden Bond nach dem seit 2009 geltenden neuen Schuldverschreibungsgesetz zu restrukturieren. Dieses gibt Emittenten die Möglichkeit, über einen Mehrheitsbeschluss der Anleihegläubiger die Anleihebedingungen nachträglich zu ändern. (...)
In den Anleihebedingungen der in Zinsverzug geratenen Anleihe von KTG Agrar findet sich jedoch der verräterische Satz „KTG verfügt über keine entsprechende Vertretung von Schuldtitelinhabern nach Schuldverschreibungsgesetz.“ Von FINANCE befragte Juristen vertreten die Ansicht, dass dies eine Restrukturierung der Anleihe im Zuge eines Mehrheitsbeschlusses nach dem neuen Schuldverschreibungsgesetz ausschließt – zumal in den Anleihebedingungen die dafür vorgesehene Standardklausel fehlt, die so gut wie alle Mini-Bond-Prospekte enthalten. (...)
Gesamtzahl der Seitenaufrufe
Dienstag, 21. Juni 2016
na dann....viel spass....
- Registriert seit
- 30.03.2013
- Beiträge
- 367
Falsche und irreführende Erklärungen sowie Auslassungen des Unternehmens hätten dazu geführt, dass die Bonds zu künstlich aufgeblasenen Preisen gehandelt worden seien, nur um dann nachzugeben, nachdem der Abgasskandal publik gemacht worden sei.
AbgasaffäreBostoner Pensionsfonds reicht Sammelklage gegen VW ein
Die Abgasaffäre nimmt für VW kein Ende: Ein Pensionsfonds in den Vereinigten Staaten eine Sammelklage eingereicht. Der Konzern soll seine Anleihegläubiger getäuscht haben.
21.06.2016
Der Pensionsfonds für Angestellte in Boston hat nach Angaben einer Anwaltskanzlei eine Sammelklage gegen Volkswagen im Zusammenhang mit dem Abgasskandal eingereicht. Dem Autobauer wird darin vorgeworfen, Anleihegläubiger getäuscht zu haben, wie die Kanzlei Labaton Sucharow mitteilte.
Falsche und irreführende Erklärungen sowie Auslassungen des Unternehmens hätten dazu geführt, dass die Bonds zu künstlich aufgeblasenen Preisen gehandelt worden seien, nur um dann nachzugeben, nachdem der Abgasskandal publik gemacht worden sei. Für Anleihegläubiger, die zwischen dem 23. Mai 2014 und den 22. September 2015 Bonds kauften, werde Schadenersatz gefordert. Die Klage wurde bei einem Bezirksgericht in Kalifornien eingereicht.
Mehr zum Thema
- Verdachtsmomente
- VW-Abgasskandal: Verdacht richtet sich gegen Winterkorn
- VW-Aktionäre wollen Untersuchung per Gericht erzwingen
Der Wolfsburger Konzern hatte am 20. September auf Druck der amerikanischen Umweltbehörden öffentlich zugegeben, Abgaswerte durch eine illegale Software manipuliert zu haben. Nach dem Geständnis brach die VW-Aktie um 20 Prozent ein.
Am 22. September gaben die Niedersachsen bekannt, dass weltweit rund elf Millionen Fahrzeuge von dem Betrug betroffen seien und der Konzern deswegen 6,5 Milliarden Euro zur Seite legen müsse. Die Rückstellungen wurden später auf 16,2 Milliarden Euro erhöht. Der Konzern wies deshalb im vergangenen Jahr den höchsten Verlust seiner Firmengeschichte aus.
Venezuela 2016 Default Likely, PDVSA May Go First, Moody’s Says
Venezuela 2016 Default Likely, PDVSA May Go First, Moody’s Says
By Christine Jenkins
- PDVSA is likely to default first, followed by the government
- External funding gap needs to narrow to avoid credit event
Venezuela is “highly unlikely” to have enough hard currency to fully make its debt payments this year, although a default isn’t inevitable, according to a report from Moody’s Investors Service.
State-owned oil company Petroleos de Venezuela SA, which has large payments due this year, is likely to default before the sovereign, the credit ratings company said. That, in turn, could imperil government finances to the point it won’t be able to make payments either, according to the report. Moody’s said there is a non-negligible probability that a credit event for both could be avoided, although a default is more likely than not.
Venezuela’s debt is the most expensive in the world to insure against non-payment using credit-default swaps, after the tumble of the price in oil, which makes up about 95 percent of the country’s export revenue, eroded its hard currency reserves. The International Monetary Fund predicts its economy will shrink 8 percent in 2016, while inflation rate will reach about 480 percent.
“Everything remains in flux, changing all the time,” Jaime Reusche, a senior sovereign analyst at Moody’s, said in an interview. “The biggest difference of course has been the oil price which has increased since May, and since earlier in the year, so the oil price gives Venezuela’s external accounts a lot more stability and a lot more breathing room.”
Traders in the credit-default swaps market are pricing in a 60 percent probability that the country defaults in the next 12 months. Venezuela’s bonds are the worst-performing in the world over the past two years. So far this year they have returned 14 percent.
For the country and PDVSA to both avoid default, the external funding gap would need to narrow either from additional financing, debt relief from China, higher oil prices, or a combination of all three, Moody’s said.
Amid worsening shortages of everything from basic medicine to toilet paper, a push to oust President Nicolas Maduro is gaining traction. If there’s a recall referendum to end Maduro’s term, the government might prioritize the use of dollars for imports in order to boost his popularity ahead of the vote, increasing the probability of a sovereign default, Moody’s said.
To contact the reporter on this story:
Christine Jenkins in Bogota at
To contact the editors responsible for this story:
Brendan Walsh at
Sebastian Boyd
Christine Jenkins in Bogota at
To contact the editors responsible for this story:
Brendan Walsh at
Sebastian Boyd
Recommended Stories Venezuela Default This Year Is Likely, Not Inevitable: Moody’s
Sri Lanka Outlook to Negative From Stable by Moody’s
Moody's: Credit event highly likely for Venezuela in 2016-17 but not inevitable
INSIDE KOREA: Won Rises, Bonds Fall as Brexit Poll Favors Remain
Moody's changes outlook on Sri Lanka's rating to negative from stable; affirms government bond rating at B1
Canada Banks, Mortgage Insurers Can Weather Shock: Moody’s (1)
Sri Lanka Outlook to Negative From Stable by Moody’s
Moody's: Credit event highly likely for Venezuela in 2016-17 but not inevitable
INSIDE KOREA: Won Rises, Bonds Fall as Brexit Poll Favors Remain
Moody's changes outlook on Sri Lanka's rating to negative from stable; affirms government bond rating at B1
Canada Banks, Mortgage Insurers Can Weather Shock: Moody’s (1)
Topics Most Read News - All (READ)
Sonntag, 19. Juni 2016
Interessante Überlegung von Mond zu Zinsansprüchen bei KTG Agrar
Falsch. Es gilt hier allein BGB bzw. Vertragsrecht.... Du musst hier unterscheiden zwischen Bonds mit noch regulärem Handel und solchen die bereits flat gehen, im Default oder schon Insolvenzquoten sind. Bei denen hängen alle Rechte selbstverständlich immer mitgehandelt am Papier. Während eine noch innerhalb der Gracefrist quasi "unbeschädigt" laufende Anleihe solange auch noch ihre normalen Register- und Trenntage aufweist.
Quasi ist KTG damit absolut verpflichtet die Zinsen unbedingt noch rechtzeitig zu zahlen - da wir sonst nie erfahren werden wer Recht hatte
Wenn es eine Gracefrist gäbe, stimme ich dir 100% zu. Ich habe der ALB der WKN A1H3VN zweimal gelesen, aber nichts zu einer Grace Period gefunden. Die von der Firma genannten 14 Tage sind nicht vertraglich fixiert sondern eine Willkür-Fristsetzung.
Mangels andere vertraglicher Regelung folgen die Rechte aus dem Papier dem Recht am Papier. Eine Kupontrennung ist nicht erfolgt, auch nicht fiktiv. Ein Kupontrennung darf nur erfolgen, wenn Geld eingegangen ist. Der fiktive Kupon hängt also nach wie vor am Mantel.
Wenn ich am Freitag den Bond gekauft hätte, stünden mir alle Rechte aus dem Wertpapier zu, einschließlich nicht eingelöster Kupons der Vergangenheit. Die Rechtslage ist eindeutig. Nur wenn es eine vertragliche Grace Period gäbe, müsste Clearstream eine Bestandserfassung auslösen, wer am 05.06. um 23:59 Uhr den Bond im Depot hatte.
Natürlich will ich nicht ausschließen, dass derartige Rechtsfragen von Provinz- und Direktbanken mangels juristischen Sachverstandes falsch gehandhabt werden.
Ich werde mir nun am Montag einen Bond für 1.000 € nominal kaufen und den nachzuzahlenden Kupon notfalls einklagen.
Wer die Bonds bereits verkauft hat und noch die etwaige Zinszahlung einkassiert, sollte sich also nicht zu früh freuen, denn mit großer Wahrscheinlichkeit wird die Zinszahlung wieder kassiert werden.
Samstag, 18. Juni 2016
Caputo vuelve a Nueva York para seguir negociando con fondos buitre remanentes
Caputo vuelve a Nueva York para seguir negociando con fondos buitre remanentes
Viajará dentro de dos semanas junto a Prat Gay
Mariano Boettner
mboettner@diariobae.com
mboettner@diariobae.com
Mientras que el ministro de Hacienda y Finanzas Alfonso Prat Gay asista al Consejo de las Américas de Nueva York para reunirse con ejecutivos e intentar convencerlos de invertir en el país, el secretario de Finanzas Luis Caputo tendrá encomendada otra tarea: en misión de “reconciliación”, mantendrá encuentros con abogados de holdouts remanentes, entre fondos buitre pequeños e inversores minoristas que todavía no aceptaron las ofertas del Gobierno nacional. Oficialmente se calcula que quedan unos 350 millones de dólares de tenedores de bonos minoristas en Nueva York sin acuerdo.
En el Palacio de Hacienda calculan que aún hay
bonistas minoristas por u$s350 M sin acuerdo
Según pudo saber BAE Negocios por parte de una fuente del Palacio de Hacienda, Caputo tiene agendado encuentros con representantes de un grupo de fondos con los que, si bien se había llegado a un acuerdo económico, un detalle legal hizo que el Gobierno diera de baja el acuerdo. Se trata de los fondos Yellow Crane, Trinity, ARAG, White Hawthorne, entre otros, que reclamaron en su momento ante los tribunales que el Gobierno les había cancelado el acuerdo “unilateralmente”. Desde el Palacio de Hacienda lo justificaron al afirmar que esos fondos pretendían incluir reclamos prescriptos y cobrar, entonces, más dinero del que debía ser reconocido. Se estima que estos fondos reclaman una suma de aproximadamente 365 millones de dólares. La discusión ahora en Manhattan será solamente el aspecto legal, ya que, afirmaron desde Hacienda, no se ofrecerán condiciones distintas de pago: 150% del capital principal como compensación a los intereses acumulados para quienes no tengan sentencia “pari passu” por parte del juez Thomas Griesa.
El otro frente a atender será el del amplio universo de bonistas minoristas, de los cuales no sólo quedan tenedores de títulos sin acuerdo en Nueva York, sino también en Buenos Aires y Alemania, recordaron ayer en el Palacio de Hacienda ante la consulta de este diario. Para el caso de la jurisdicción neoyorquina, quedan aproximadamente 350 millones de dólares de holdouts con los que no se llegó a un acuerdo.
El grupo de fondos que permanece como holdout
pide que le reconozcan reclamos prescriptos
La misión de Caputo en esta nueva ronda de negociaciones, será según describieron, de “reconciliación”. Una de los temas que formará parte de la discusión es, por ejemplo, los honorarios de los abogados. En el caso del acuerdo con los cuatro fondos buitre más grandes (NML, Aurelius, Bracebridge y Blue Angel), el costo de la representación legal de esos fondos para todos los juicios abiertos en todo el mundo, lo pagó el Gobierno. A otros fondos ofreció el 150% del capital, suma de la cual debería descontarse los honorarios de los abogados.
Abonnieren
Posts (Atom)






