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Montag, 1. Oktober 2012

Umstrittenes SparmodellNichts als Ärger mit dem „Goldanlagen-Steuerclou" // Das Modell „Goldfinger“ funktioniert auch mit jedem anderen Rohstoff.

Umstrittenes SparmodellNichts als Ärger mit dem „Goldanlagen-Steuerclou"

Es klingt so einfach: Man gründet eine Handelsgesellschaft, lässt diese Gold kaufen und deklariert den Kaufpreis in der Steuererklärung als Verlust. Ein lukratives Geschäft. Wären da nicht die Finanzminister der Länder. 

Das Modell „Goldfinger“ funktioniert auch mit jedem anderen Rohstoff. Quelle: dpa
Das Modell „Goldfinger“ funktioniert auch mit jedem anderen Rohstoff. Quelle: dpa
 
BerlinEs gibt wenig, über das sich Finanzbeamte so ärgern wie jüngst über den Newsletter „Steuertip“ des Verlags Marktintern. Unter der Überschrift „Der Goldanlagen-Steuerclou“ warb dort der Experte Peter Midasch für ein Steuersparmodell, das unter gut verdienenden Managern offenbar immer beliebter wird.
Man gründe eine britische Rohstoff-Handelsgesellschaft, lasse diese Gold kaufen und deklariere den Kaufpreis in der deutschen Steuererklärung als Verlust: Dieser mindert dann das zu versteuernde deutsche Gehalt bis auf null. Wird das Gold aus dem Umlaufvermögen der britischen Limited im Jahr drauf verkauft, fallen Steuern nur auf einen etwaigen Gewinn - durch einen gestiegenen Goldpreis - an. Das Modell „Goldfinger“ funktioniert auch mit jedem anderen Rohstoff.
Steuerrecht
„Der Goldanlagen-Steuerclou beruht auf einer soliden rechtlichen Grundlage“, schreibt Midasch - und seither bemühen sich die Länder-Finanzministerien, den Gegenbeweis anzutreten: Denn auf 700 Millionen Euro beläuft sich der jährliche Steuerausfall aus diesem Steuersparmodell inzwischen.
Es gilt als interessant für jeden, der jährlich Einkünfte über 500.000 Euro versteuern muss. Besonders in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen wird es nach Beobachtung der Finanzministerien immer beliebter. Im Jahressteuergesetz 2013 will Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) es nun stoppen, nachdem der Bundesrat dies vehement in einer Initiative gefordert hat. Der beste Weg werde aber noch geprüft, heißt es aus dem Bundesfinanzministerium.

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Wenig Erfolg vor Gericht


So werde erwogen, beim Verkauf des Goldes den dann erzielten Preis mit dem früheren Verlust rückwirkend zu verrechnen - ein bürokratisch nach mehreren Jahren womöglich aufwendiges Verfahren.
Die Fachbeamten auf Länderebene versuchen parallel, auf dem Rechtsweg das Modell auszuhebeln. Bertram Dornheim, Einkommensteuerreferent im Finanzministerium Baden-Württembergs, etwa widerspricht „Steuertip“-Geber Midasch in der Fachzeitschrift „Deutsches Steuerrecht“: „Die optimistische Behauptung, dass die Konstruktion auf einer soliden rechtlichen Grundlage beruhe, trägt nicht“, schreibt er.

Die Finanzverwaltung versucht, es zum einen über die Buchführungspflicht auszuhebeln: Wenn die ausländische Gesellschaft nach deutschem Recht buchen müsste, könnte ein Verlust durch den Erwerb von Umlaufvermögen nicht entstehen. Zweitens könnte das Modell eine „missbräuchliche Steuergestaltung“ sein: Denn die ausländische Firma sei nicht wirklich gewerblich tätig. Zudem könne das Finanzamt Steuermodelle, die vermarktet werden, ablehnen.


Bisher allerdings hatten die Finanzbeamten vor den Finanzgerichten wenig Erfolg. Vor allem das Hessische Finanzgericht sah in einem Fall das Konstrukt nicht als fertiges Modell, sondern als individuelle Gestaltung an (AZ 11 V 252/10). Die Finanzverwaltung hofft nun, dass der Bundesfinanzhof dies anders sehen könnte - sobald das Modell durch die Instanzen bei ihm angekommen ist.
Die Argumentation, dass das Modell „Goldfinger“ allein der Steuergestaltung dient, könnte in weiteren Prozessen allerdings Zugkraft entfalten: Je mehr Menschen es nutzen und je stärker es beworben wird, desto offensichtlicher wird, dass es nicht nebenbei auch dem Rohstoffhandel dient.

http://www.handelsblatt.com/finanzen/recht-steuern/steuern/umstrittenes-sparmodell-wenig-erfolg-vor-gericht/7176632-2.html
 

Stournaras vows to find CD with list of Greek depositors at Swiss bank


Stournaras vows to find CD with list of Greek depositors at Swiss bank



Finance Minister Yannis Stournaras has told the Financial Times he will make a “priority” of tracking down a CD containing the names of about 2,000 Greeks who had deposited money in the Geneva branch of HSBC after it appears to have gone missing.
The CD was reportedly given to former Finance Minister Giorgos Papaconstantinou by his French counterpart Christine Lagarde in 2010.
Papaconstantinou says that they he gave the CD to the Financial Crimes Squad (SDOE) but the data appears to have been lost.
“I first learnt of its existence last week from the newspapers . . . but if SDOE can’t track it down, then we’ll ask our European partners for another copy,” Stournaras told the FT.






ekathimerini.com , Monday October 1, 2012 (12:11)  

Also in Germany, the Social Democratic Party’s candidate for chancellor in next year’s elections, Peer Steinbruck,............... “And the chancellor must finally tell the German people the truth: Greece will not be able to borrow money on the capital markets in the coming seven or eight years. We will have to help it until then,”




Samaras, Stournaras to resume talks in Athens with the troika

Prime Minister Antonis Samaras and Finance Minister Yannis Stournaras are due to meet with troika representatives in Athens on Monday afternoon as Greece tries to thrash out a deal with its lenders over the 13.5-billion-euro austerity package demanded to secure the release of further bailout loans.
Stournaras is due to meet the officials from the European Commission, European Central Bank and International Monetary Fund at 2 p.m. Samaras is scheduled to hold talks with them at 6 p.m.
Samaras spent Sunday evening in discussion with officials from 10 ministries over the issue of structural reforms, which are also on the agenda for talks with the troika.
Greece has tweaked the austerity package, which is now made up of about 10.5 billion euros in spending cuts and 3 billion euros in tax hikes, after it failed to agree with the troika over a week ago.
There are fears in the Greek government that the troika may draw out negotiations to give Greece’s EU partners and the IMF more time to decide how to tackle the Greek problem.
There have also been some positive noises coming from Europe, with the German magazine Focus citing European Parliament sources as saying that Greece is sure to receive a much awaited 31.5-billion-euro loan tranche despite its failure to make good on economic reforms.
Also in Germany, the Social Democratic Party’s candidate for chancellor in next year’s elections, Peer Steinbruck, called on Angela Merkel for the pressure on Greece to be eased.
“In the case of Greece, we cannot tighten the screws any further. The Greeks must stand by their commitments, but we must also give them more time,” he said.
“And the chancellor must finally tell the German people the truth: Greece will not be able to borrow money on the capital markets in the coming seven or eight years. We will have to help it until then,” he added.
It remains unclear when the troika will issue the crucial report on which the release of this funding depends.
In any case, government sources indicated to Kathimerini that a final agreement on the austerity package is unlikely before the end of this week, putting back the whole process.






ekathimerini.com , Monday October 1, 2012 (10:47)  

da ich an GRI glaube und der Kandidat auch GRI helfen will habe ich heute geswitched

40.000 CHF zu 59,10% der GRI05 ... Zinsen ca 710€   aber 100%-Tilgung in 7/2012

 in die

Serie 15 der Umtauschbonds zu 18,19%  ...das gab 108.000 € nominal

mit Zinsen 2160/3240/4644 € aber sehr lange LfZ

icg glaube/hoffe ein gutes Geschäft....

HB FT: Geld für Hellas

Geld für Hellas


Drei Troika-Spitzenbeamte sollen in Kürze entscheiden, ob Griechenland reformstark genug ist, um weitere Hilfsmittel zu verdienen. Doch in Wahrheit sei das Technokratenkollektiv längst zu einem Spielball politischer Interessen geworden, meint der » Spiegel. Jedes Mitglied vertrete nur die Interessen seiner eigenen Organisation. Nach Informationen der » WirtschaftsWoche laufen in Brüssel sowieso schon alle Vorbereitungen, um die Auszahlung von 31 Milliarden Euro sicherzustellen, obwohl der Troika-Bericht die Auflagen nicht als erfüllt ansehen werde.

Danke erstmal für die Petition - daß diese angenommen wurde ist ja schonmal ein Erfolg! // Kommentar Aldy

Danke erstmal für die Petition - daß diese angenommen wurde ist ja schonmal ein Erfolg!

Daß diese "freiwillige" Umschuldung allein auf institutionelle Investoren zugeschnitten war zeigt schon die Abwicklung:
- es wurde ausschließlich mit Instis verhandelt, die Kleinanleger als Verbraucher saßen noch nicht einmal am Katzentisch;
- das allein verbindliche 167-seitige Invitation Memorandum wurde mit dem Umtauschangebot seitens der Depotbank an den Verbraucher nicht ausgehändigt, lediglich verwies man auf eine Link zum Herunterladen;
- es dürfte wohl unstreitig sein, daß ein 167-seitiges Dokument in hochkomplexem Juristen-Englisch ohne weitere Erläuterungen und Aufklärungshinweise nicht für Verbraucherhände geeignet ist;
- 5 Tage Reaktionszeit, einschließlich Wochenende.

Wenn die Europäische Kommission ihre Aufgabe ernst nimmt - wovon ich mal ausgehe - dann kann sie diese Fakten nicht einfach vom Tisch wischen.
Man kann sich nicht die Stärkung der Verbraucherrechte auf die Fahnen schreiben und dann eine solche Nacht- und Nebel-Enteignungsaktion als "verbraucherschutzkonform" durchgehen lassen.

Insofern bin ich durchaus verhalten optimistisch, daß es für die Kleinanleger als Verbraucher noch eine deutliche Nachbesserung geben wird.

Aldy

Putschpläne Griffen griechische Generäle nach der Macht?

Putschpläne Griffen griechische Generäle nach der Macht?

Vor einem Jahr planten griechische Generäle einen Staatsstreich, berichtet eine seriöse Athener Zeitung. Der Verteidigungsminister dementiert - aber vieles spricht dafür, dass Papandreou tatsächlich dem Putsch zuvork

Ein Blitz über dem Parthenon auf der Akropolis in Athen. Quelle: dapd
Ein Blitz über dem Parthenon auf der Akropolis in Athen. Quelle: dapd
 
Stand Griechenland im turbulenten Herbst 2011, als die Protestwelle gegen die Sparauflagen immer höher aufbrandete, am Rand eines Militärputsches? Hinweise darauf sieht die Athener Sonntagszeitung „To Vima“. Der griechische Verteidigungsminister dementiert:„Außerhalb jeder Realität“ sei der Bericht der Zeitung „To Vima“, ließ der griechische Verteidigungsminister Panos Panagiotopoulos erklären. Dennoch schlägt der Artikel hohe Wellen. 


„To Vima“ berichtet unter der Titelschlagzeile „Der Putsch, zu dem es nicht kam“ auf vier Seiten, führende Militärs hätten vor einem Jahr Pläne für einen Staatsstreich gegen die damalige Regierung des sozialistischen Ministerpräsidenten Giorgos Papandreou geschmiedet. Papandreou sei von Teilen der damaligen Militärführung als Verräter gesehen worden, der das Land mit seiner Zustimmung zu den Sparauflagen der EU und des Internationalen Währungsfonds zu einem Protektorat ausländischer Mächte gemacht habe.
Mit einem Staatsstreich hätten „ultranationalistisch-patriotische Offiziere“ die Ehre Griechenlands wiederherstellen und das Land vor drohenden inneren Unruhen bewahren wollen, schreibt „To Vima“.
Das knappe Dementi des Verteidigungsministeriums klingt kategorisch. Allerdings erinnert man sich: Völlig überraschend hatte am 1. November 2011 der damalige sozialistische Verteidigungsminister Panos Beglitis die Oberkommandierenden der drei Waffengattungen entlassen, darunter auch den Chef der Marine, Konteradmiral Dimitrios Elefsiniotis, der pikanterweise von der neuen, konservativ geführten Regierung in Juni zum Vize-Verteidigungsminister berufen wurde. Für die Ablösung der Militärführung gab der damalige Verteidigungsminister keine einleuchtende Erklärung.
Euro in der Krise
Den unerwarteten Entlassungen waren turbulente Ereignisse vorausgegangen: Am 26. und 27. Oktober hatte Ministerpräsident Papandreou beim EU-Gipfel den Auflagen des 2. Griechenland-Rettungspakets zugestimmt – ein „Verrat“, wie damals manche Medien schreiben. Im nordgriechischen Thessaloniki wurde Verteidigungsminister Beglitis derweil bei einer offiziellen Feierstunde von Demonstranten beschimpft und angegriffen – darunter sollen auch Angehörige der Streitkräfte gewesen sein. Am Nationalfeiertag, dem 28. Oktober, kam es ebenfalls in Thessaloniki zu Unruhen: Eine Parade musste abgebrochen werden, nachdem rechts- und linksextremistische Demonstranten den Staatspräsidenten Karolos Papoulias als „Verräter“ beschimpften und zu attackieren versuchten. Auch in anderen griechischen Städten wurden die Nationaltagsfeiern von Protesten gegen Politiker überschattet.