Im Mai 2011 beginnt der Euro eine neuerliche Talfahrt. Verantwortlich ist vor allem eine Verschiebung im Gefüge der Geldpolitik. Während in Amerika immer öfter über eine Rückkehr zu einer restriktiveren Geldpolitik gesprochen wird, beginnen im schon länger wachstumsschwachen Euroraum die Preise zu fallen. Die EZB beginnt darauf, ihre faktisch restriktive Geldpolitik tatsächlich zu drehen und wird expansiver. Zinsen fallen, Anleihenkaufprogramme werden neu aufgelegt. Zu Jahresbeginn 2015 beginnen zudem die Sorgen um die Euro-Währung wieder zuzunehmen, nachdem die Präsidentenwahl in Griechenland scheitert. Plötzlich steht ein Austritt Griechenlands aus dem gemeinsamen Währungsraum wieder zur Debatte. Am 8. Januar erreicht der Euro kurzzeitig zum Dollar wieder das Ausgangsniveau von 1999.
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