Gesamtzahl der Seitenaufrufe

Mittwoch, 20. Mai 2015

Institut beurlaubt Händler Verdacht auf Geldwäsche bei der Deutschen Bank in Moskau Der Deutschen Bank droht ein weiterer Skandal. Laut einem Medienbericht hat die Bank in Moskau Händler wegen des Verdachts der Geldwäsche suspendiert

Institut beurlaubt HändlerVerdacht auf Geldwäsche bei der Deutschen Bank in Moskau

Der Deutschen Bank droht ein weiterer Skandal. Laut einem Medienbericht hat die Bank in Moskau Händler wegen des Verdachts der Geldwäsche suspendiert.

© DPAVergrößern
Die Deutschen Bank hat laut einem Bericht von „Manager Magazin online“ Händler in Moskau wegen des Verdachts der Geldwäsche suspendiert.Wie das Magazin auf seiner Website berichtete, hat das Kreditinstitut die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) über einen Fall möglicher Geldwäsche in seiner Moskauer Niederlassung informiert.
Das Magazin beruft sich auf Insider, die berichten, dass Mitarbeiter der Bank Gelder zweifelhafter Herkunft „in beträchtlichem Ausmaß gewaschen haben“. Die Deutsche Bank erklärte auf Anfrage, sie habe „eine kleine Zahl von Händlern in Moskau beurlaubt, bis eine interne Untersuchung abgeschlossen ist“. Die Bafin wollte sich zu der Sache nicht äußern.
Dem Bericht zufolge handelt es sich bei der möglichen Geldwäsche insgesamt umgerechnet um eine Euro-Summe in dreistelliger Millionenhöhe. „Hätte die Deutsche Bank wie üblich geprüft, wo das Geld herkommt, hätte das Geschäft nie zustande kommen dürfen“, zitiert das Magazin einen Konzerninsider.
Mehr zum Thema
Der Bericht kommt für Deutschlands größtes Geldhaus einen Tag vor der Hauptversammlung zur Unzeit. Zahlreiche Wertpapierbesitzer haben bereits angekündigt, den Vorstand der Bank auf der Hauptversammlung nicht entlasten zu wollen - unter anderem wegen des nicht zufriedenstellenden Risikomanagements beim Skandal um die Manipulation des Libor-Zinses.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen