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Montag, 6. Juli 2015

n-tv: +++ 01:50 Schulz zweifelt an schneller Banken-Öffnung +++

WIRTSCHAFT

Liveticker: Nach dem Griechen-Referendum+++ 01:50 Schulz zweifelt an schneller Banken-Öffnung +++

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz glaubt nicht, dass die Banken in Griechenland heute wieder öffnen. Das Versprechen des Finanzministers Varoufakis, dass die Banken öffnen werden und das Geld sofort oder von Dienstag an verfügbar sein werde, "scheint für mich sehr schwierig und gefährlich zu sein", sagt der SPD-Politiker.
+++ 01:30 Euro fällt auf tiefsten Stand seit sechs Wochen +++
Der Euro reagiert mit Kursverlusten auf das "Nein" der Griechen zum Reformkurs der Geldgeber. Die Gemeinschaftswährung rutscht zeitweise um 1,4 Prozent ab, kann sich dann aber etwas fangen und liegt im asiatischen Handel mit 1,1032 Dollar noch 0,7 Prozent tiefer. Am Freitag hat der Euro in New York bei 1,1104 Dollar geschlossen. Auch zum Yen gerät der Euro unter Druck und fällt zeitweise auf 133,700 Yen - der tiefste Stand seit sechs Wochen.
+++ 01:05 Deutliche Mehrheit für "Nein"-Lager bestätigt sich +++
Das Ergebnis des Referendum der Griechen über die Forderungen der internationalen Gläubiger bestätigt sich nach Auszählung fast aller Stimmen: Nach offiziellen Angaben liegt das Nein-Lager nach Auszählung von 95 Prozent der Stimmen bei 61,31 Prozent. Mit Ja stimmen demnach 38,69 Prozent. Die Wahlbeteiligung beträgt den offiziellen Ergebnissen zufolge 62,5 Prozent.
+++ 00:50 Börsen-Futures deuten auf deutliche Abschläge hin +++
An den US-Börsen werden nach dem Referendum in Griechenland zunächst Abschläge von 1,5 Prozent erwartet. Darauf deuten die Notierungen der Futures hin. Am Freitag war die Wall Street geschlossen.
+++ 00:15 BDI-Chef: "Schlag ins Gesicht der Europäer" +++
Industriepräsident Ulrich Grillo kritisiert das Nein der Griechen zu den Sparvorgaben ihrer Gläubiger als "Schlag ins Gesicht aller Europäer". "Das griechische Volk hat sich selbst in eine äußerst schwierige Lage manövriert. Die Regierung in Athen trägt die Verantwortung dafür", sagt der Chef des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) der "Bild". Ein Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro sei nach dem Referendum durchaus möglich: "Faule Kompromisse darf es nicht geben. Griechenland kann nicht um jeden Preis in der Währungsunion gehalten werden."
+++ 00:05 Euro-Finanzminister wollen Gipfel vorbereiten  +++
Die Euro-Finanzminister wollen am Dienstag das Sondertreffen ihrer Staats- und Regierungschefs zur Griechenland-Krise vorbereiten. Das berichten EU-Diplomaten. Es gehe darum, welchen Kurs die Europartner nach dem "Nein" der Griechen zu europäischen Reform- und Sparvorgaben einschlagen sollen.
+++ 23:36 Steinmeier sieht Athen am Zug +++
Außenminister Steinmeier sieht nun die Regierung in Athen am Zug. "Wir haben zunächst mal ein solches Ergebnis zu akzeptieren", sagt Steinmeier i. "Welche Schlussfolgerungen daraus zu ziehen sind, das ist eine Entscheidung, die jetzt in erster Linie in Griechenland getroffen werden muss und deshalb liegt der Ball in Athen", so der SPD-Politiker.
Der Schicksalstag im Überblick: Zum Liveticker des 5. Juli 2015

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