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Montag, 18. April 2016

Nächster Vorfall über Ostsee „Wilde und aggressive Manöver“ Nach amerikanischen Angaben ist es wieder zu einem Vorfall unter Beteiligung amerikanischer Streitkräfte und eines russischen Kampfflugzeugs gekommen. Die russische Regierung weist die Berichte zurück.

Nächster Vorfall über Ostsee„Wilde und aggressive Manöver“

Nach amerikanischen Angaben ist es wieder zu einem Vorfall unter Beteiligung amerikanischer Streitkräfte und eines russischen Kampfflugzeugs gekommen. Die russische Regierung weist die Berichte zurück.
© DPABereits am 13. April hat es eine gefährliche Annäherung eines russischen Kampfjets gegeben.
Über der Ostsee ist es abermals zu einem anscheinend gefährlichen Vorfall unter Beteiligung der amerikanischen Streitkräfte und eines russischen Kampfflugzeugs gekommen. Ein Jagdflugzeug des Typs Su-27 sei der Flügelspitze eines amerikanischen Aufklärungsflugzeuges bis auf 15 Meter nahegekommen, berichtete der amerikanische Sender CNN am Sonntag unter Berufung auf einen Sprecher des amerikanischen Zentralkommandos. Dabei habe die Maschine „wilde und aggressive Manöver“ geflogen.
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Der am Samstag vom Pentagon vorgebrachte Fall ereignete sich demnach am Donnerstag. Das Aufklärungsflugzeug sei zu keinem Zeitpunkt in den russischen Luftraum eingedrungen, sagte Pentagon-Sprecherin Laura Seal, die von einem "gefährlichen und unprofessionellen" Vorgehen des russischen Abfangjägers sprach.
Nur wenige Tage zuvor waren russische Kampfjets im Tiefflug über den amerikanischen Zerstörer „Donald Cook“ in der Ostsee hinweggefegt, der etwa 70 Kilometer vor einem russischen Marinestützpunkt kreuzte. „Diese gefährlichen und unprofessionellen Aktionen (...) einzelner Piloten können die Spannungen zwischen Ländern unnötig eskalieren“, sagte der Zentralkommando-Sprecher Danny Hernandez.
© DPA, REUTERSRussische Kampfjets kommen amerikanischem Zerstörer gefährlich nahe
Die Moskauer Regierung wies die neuen Berichte zurück. Die russischen Streitkräfte hätten am 14. April ein fremdes Flugobjekt ausgemacht, dass sich auf die russische Staatsgrenze zubewegt habe, teilte das Verteidigungsministerium am Sonntag mit. Daraufhin sei ein Jagdflieger aufgestiegen und habe das amerikanische Flugzeug identifiziert. Bei Sichtkontakt sei die amerikanische Maschine umgekehrt. Russland habe sich dabei durchgehend an international geltende Regeln gehalten, hieß es.

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