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Dienstag, 26. August 2014

Treffen in Minsk beginnt Putin droht mit weiteren Sanktionen

Lukaschenko (M.) hat keine leichte Aufgabe. Er soll zwischen Poroschenko (r.) und Putin (l.) vermitteln.
Lukaschenko (M.) hat keine leichte Aufgabe. Er soll zwischen Poroschenko (r.) und Putin (l.) vermitteln.(Foto: REUTERS)

Treffen in Minsk beginntPutin droht mit weiteren Sanktionen

Das Treffen in Minsk könnte endlich Frieden für die Ukraine bringen - erstmals seit über zwei Monaten treffen dort die Präsidenten der Ukraine und Russlands, Poroschenko und Putin, zusammen. Letzterer nutzt die Gelegenheit zu einer neuen Warnung.
In Minsk hat ein Gipfeltreffen mit den Präsidenten Russlands und der Ukraine, Wladimir Putin und Petro Poroschenko, sowie der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton begonnen. Im Mittelpunkt sollten die Gefechte in der Ostukraine mit bereits mehr als 2000 Toten stehen. Zu Beginn der Gespräche gaben sich Putin und Poroschenko die Hand. Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko schlug als Gastgeber eine "Minsker Erklärung" vor. Details nannte er aber nicht. "Bei diesem Treffen in Minsk wird das Schicksal der Welt und Europas entschieden. Das ist, wie ich es sehe", sagte Poroschenko vor dem Beginn der Sitzung.
Nach dem Import-Stopp für EU-Agrargüter durch Russland warnte Putin vor einer Umgehung der Sanktionen. Falls die europäischen Waren den russischen Markt über die Ukraine erreichten, könne dies Russlands Wirtschaft über zwei Milliarden Euro kosten, sagte Putin beim Spitzentreffen zur Ukraine-Krise in der weißrussischen Hauptstadt Minsk. Daher würde Russland in diesem Fall mit weiteren Handelssanktionen reagieren.
Er betonte, dass es keine militärische Lösung der Krise geben könne. Stattdessen müsse es einen Dialog unter Einbeziehung der russischsprachigen östlichen Regionen des Landes geben. Dort kämpfen seit längerem prorussische Separatisten mit ukrainischen Regierungstruppen. Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko wirft Russland vor, die Separatisten zu unterstützen. "In Minsk entscheidet sich das Schicksal der Welt und Europas", sagte er und warb für seinen Friedensplan. Ziel der Gespräche sei es, das Blutvergießen in seinem Land zu beenden und einen politischen Kompromiss zu suchen.
In Minsk traf er sich zum ersten Mal seit Anfang Juni wieder mit Putin und schüttelte ihm die Hand. Zuvor hatte er mit dem weißrussischen Präsidenten und Gastgeber Alexander Lukaschenko sowie der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton gesprochen.
Quelle: n-tv.de , vpe/dpa/rts

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