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Dienstag, 16. Februar 2016

Nach einer Anzeige wegen Unterschlagung prüfe die Behörde in Rostock, ob es einen Anfangsverdacht gegen Mitarbeiter der Firma gebe. Diese Untersuchung stehe aber noch ganz am Anfang, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Montag der Deutschen Presse-Agentur. In der Anzeige gehe es um einen Schaden von rund 27 Millionen Euro. Wer die Anzeige gestellt hat, sagte der Sprecher nicht.

Insolvenz im FokusAuch die Staatsanwaltschaft beschäftigt sich mit German Pellets

German Pellets ist pleite. Schlimm genug für viele Anleger. Nun beschäftigt sich auch noch die Staatsanwaltschaft mit der Sache.
© DPADie Insolvenz des Wismarer Brennstoff-Herstellers German Pellets beschäftigt nun auch die Staatsanwaltschaft.
Die Insolvenz des Wismarer Brennstoff-Herstellers German Pellets beschäftigt nun auch die Staatsanwaltschaft. Nach einer Anzeige wegen Unterschlagung prüfe die Behörde in Rostock, ob es einen Anfangsverdacht gegen Mitarbeiter der Firma gebe. Diese Untersuchung stehe aber noch ganz am Anfang, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Montag der Deutschen Presse-Agentur. In der Anzeige gehe es um einen Schaden von rund 27 Millionen Euro. Wer die Anzeige gestellt hat, sagte der Sprecher nicht. German Pellets hatte vergangene Woche Insolvenzantrag gestellt, war jedoch mit dem Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung beim Amtsgericht Schwerin vorerst gescheitert.
Die vorläufige Insolvenzverwalterin Bettina Schmudde rechnete erst im April oder Mai mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Anlegervertretern zufolge geht es um 10 000 bis 12 000 Anleger und einen Betrag von mehr als 200 Millionen Euro. Die IG Metall hat die etwa 150 Beschäftigten für diesen Donnerstag zu einer Informationsveranstaltung in Wismar eingeladen.
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