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Mittwoch, 16. Mai 2012

Bond yield surpasses 30 pct for first time since March

Bond yield surpasses 30 pct f
or first time since March
 
The yield on Greece’s 2 percent bond maturing in February 2023 on Wednesday climbed above 30 percent for the first time since the nation restructured its debt in March.
The yield rose 84 basis points, or 0.84 percent, to 30.24 percent at 10.14 a.m., according to data compiled by Bloomberg.
[Bloomberg]

ekathimerini.com , Wednesday May 16, 2012 (22:09)

2 Kommentare:

  1. Deutschland könnte nach Ansicht von Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn im Zusammenhang mit der Euro-Rettung eine knappe Billion Euro verlieren. "Wir haften, wenn man einen möglichen Staatskonkurs Italiens, Griechenlands, Spaniens, Portugals und Irlands ins Auge fasst (…) schon für über 600 Milliarden Euro. Und wenn der Euro zusätzlich zerbrechen sollte, kommen noch einmal gut 300 Milliarden Euro für nicht einbringliche Target-Forderungen hinzu", sagte Sinn der "Rheinischen Post". "Insgesamt könnte dann eine knappe Billion Euro weg sein."

    Die bisherigen Versuche zur Rettung Griechenlands hätten den deutschen Steuerzahler bereits Milliardenbeträge gekostet, auch wenn man sich bisher sträube, diese Beträge zu verbuchen. "80 Milliarden Euro für Hilfskredite, für die Deutschland gebürgt hat, sind jetzt schon weg. Hinzu kommen die deutschen privaten Verluste aus dem Haircut bei unseren Banken und Versicherungen. Die sind nicht genau bekannt, machen aber vermutlich ebenfalls ein bis zwei Dutzend Milliarden Euro aus. Die Verluste sind schon da, man sträubt sich nur, sie zu verbuchen", sagte Sinn.

    Unterdessen erneuerte Sinn seine Forderung nach einem Euro-Austritt Griechenlands. "Griechenland würde im Euro nie die Wettbewerbsfähigkeit erlangen, die es braucht, um aus seiner wirtschaftlichen Depression wieder heraus zu kommen. Im Euro müsste Griechenland seine Preise und Löhne um 30 bis 40 Prozent senken, damit die griechischen Produkte billiger werden." Durch einen Austritt und eine abschließende Abwertung der neuen Währung könne Griechenland seine Wettbewerbsfähigkeit vermutlich schnell wiederherstellen. "Das zwanghafte Zusammenhalten der Euro-Zone bedeutet, dass man sich an den Menschen in Griechenland versündigt."

    Deutschland sei auf Dauer mit seiner Rolle als Retter der Währungsunion überfordert. "Wir können keine Transferunion im Euro-System eingehen. Das ist nicht machbar, das würde unsere Wirtschaftskraft überfordern", betonte Sinn.

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  2. Die Ratingagentur Fitch hat die Kreditwürdigkeit von Griechenland erneut herabgestuft. Die langfriste Bewertung wurde von zuvor „B-„ auf „CCC“ gesenkt, teilten die Bonitätswächter am Donnerstag mit. Begründet wurde das Downgrade mit der zunehmenden Gefahr, dass das finanziell stark angeschlagene Land aus der Euro-Zone austreten könnte. Das mit den internationalen Kreditgebern vereinbarte Sparprogramm treffe in dem Land auf eine fehlende öffentliche und politische Unterstützung, wie das Scheitern der Regierungsbildung zeige. Sofern sich nach den Neuwahlen im Juni keine sparwillige Regierung zusammenfinde, sei ein Austritt aus der Eurozone wohl unvermeidlich, so die Aussage. Die Ratingagentur Moody’s hat derzeit ein „C“-Rating für Griechenland. Bei Standard & Poor’s lautet das Rating wie bei Fitch „CCC“.

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