Ausreichend hohe blockierende Mehrheit zusammengekauft
Auch jetzt versucht Elliott offenbar sein Glück: Athens Zwangsumtausch im März bezog sich nur auf Anleihen nach griechischem Recht und nicht auf die Anleihen von 29 Milliarden Euro, die nach internationalem Recht begeben wurden. Die Investoren dieser Anleihen mussten Ende März abstimmen, ob sie auf das Athener Angebot des Anleihetauschs eingehen wollten. Gläubiger von 16 internationalen Anleihen gingen Ende März auf das Angebot Athens ein. Diese Anleihen in Höhe von 20,27 Milliarden Euro wurden am 11. April in neue Anleihen getauscht. Gläubiger von mehr als 16 Anleihen stimmten jedoch gegen den Vorschlag, so dass die Frist, bis zu der Athen auf ein Einlenken der Gläubiger hoffte, immer wieder hinausgeschoben wurde.Bei dem kommende Woche fälligen Papier schreibt die Abstimmungsklausel (Collective Action Clause, CAC) eine Mehrheit von 66 Prozent der Gläubiger vor, wenn diese ihre Mitinvestoren zu einem Schuldentausch zwingen wollen. Aber Elliott Advisors und andere Gläubiger haben sich eine ausreichend hohe blockierende Mehrheit zusammengekauft. Die Anleihe existiert deshalb noch und notiert auf Bloomberg bei nahezu 100 Prozent des Nennwerts.
WallStreetJournal:
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BY COSTAS PARIS AND ALKMAN GRANITSAS
ATHENS—Greece's finance ministry has proposed that the country pay out bondholders who refused to participate in the country's recent debt restructuring, two senior government officials said Friday, as Athens faces a May 15 deadline to redeem a €450 million ($582.1 million) bond that wasn't included in the deal.
According to sources, the proposal ...