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Donnerstag, 9. August 2012

HB FinanceToday: Die Whistleblower aus der Schweiz

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Die Whistleblower aus der Schweiz
Die UBS sorgt heute gleich zweifach für große Schlagzeilen. In beiden Fällen kooperieren offenbar (teils frühere) Banker der Schweizer als Whistleblower (Informanten) mit den Ermittlungsbehören, um gravierende Straftaten aufzdecken. Fall 1: Das Finanzministerium in Nordrhein-Westfalen hat nach Informationen der » Financial Times Deutschland zwei weitere Steuer-CDs aus der Schweiz angekauft - und offenbar einen dicken Fisch an der Angel: Eine der beiden neuen CDs bestehe aus Daten von Kunden der UBS, des global zweitgrößten Vermögensverwalters. "Große Namen" seien auf der CD verzeichnet.

Fall 2: In den USA haben ehemalige Mitarbeiter der Großbank im Skandal um manipulierte Zinsen mit US-Fahndern einen Strafnachlass ausgehandelt. Im Gegenzug sollen die Verdächtigen vollständig mit den Ermittlern zusammenarbeiten und bei der Aufdeckung des Skandals helfen, berichtet das » Wall Street Journal Mindestens 16 globale Großbanken sollen gemeinsam Zinssätze wie den Libor manipuliert haben, die UBS gilt als Kern der möglichen Täter.

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