Zitat Zitat von vilkas Beitrag anzeigen
Die sehr kritischen Stellungsnahmen - auch ehemaliger Kabinettsmitglieder von weiland Nestor - zum konfusen Krisenmanagement der Kirchnerine werden auch in nicht der Opposition nahestehenden Medien haeufiger. Heute ein sehr kritischer Kommentar in ambito.com, wo insbesondere Kiciloffs Defaultankuendigung aufgespiesst wird und die verherenden Folgen eines diesmal mutwillig provizierten Defaults auch auf die Devisenreserven diskutiert werden.
http://opinion.infobae.com/carlos-ar...emas-de-deuda/

Selbst wenn ich mich wiederhole, die Gesamtloesung des Holdoutproblems durch "Bezahlung" aller PreDefault-Bonds samt Zinsen mit einer langlaufenden Anleihe wuerde bei 10% Zinsen ganze 1,5 Mia p.a. kosten, und da ist immer noch Spielraum nach unten, wenn auch 100% vom Altbondnennwert mir dann inzwischen eher als untere denn als obere Grenze erscheint. Der limitierende Faktor ist mehr der Cashanteil als der Ein-oder Ausschluss der gesamten Holdouts. Es bleibt immer noch ueberraschend, wie auch hier noch die ominoese Barzahlung von 15 Mia durch den Raum schwebt, die Argentinien den finanziellen Garaus machen wuerde. Fakt ist, sogar die Maximalloesung waere fuer Argentinien in Gestalt eines Bondangebots darstellbar ohne Default. Bonds mit Gerichtsstand New York haben gute Chancen, aehnlich wie die SingerBonds behandelt zu werden. Mit Eurobonds sieht es genauso wie mit dem geopolitischen Papiertiger EU ueberhaupt dagegen einiges unguenstiger aus.
Selbst PBA hat vor kurzem wie zu hören ist dt. Titel mit neuen Parbonds zu 100% plus Barzahlung auf aufgelaufene zinsen abgelöst. Und das ohne die Drohung einer negativen SC Entscheidung. Insofern ist das wohl die untere Grenze eines Einigung.
An die Kapitalmärkte kommt Argentinien nur zurück, wenn ALLE Titel abgelöst sind. Ansonsten droht immer wieder der Weg über NY , auch für Eurobonds
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