Credit AgricoleBank erwägt Pleite von Hellas-Tochter
14.06.2012, 01:39 Uhr
Im
Falle eines Griechenland-Austritts erwägt Agricole laut einem
Medienbericht die Emporiki Bank pleite gehen zu lassen. Sechs Milliarden
Euro steckte die französische Bank bereits in die griechische Tochter.
Emporiki-Filiale in Athen. Quelle: AFP
ParisDie
französische Bank Credit Agricole erwägt einem Medienbericht zufolge,
bei einem Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone ihre griechische
Tochter Emporiki Bank pleite gehen zu lassen. Bei einem Zusammenbruch
der Hellas-Tochter müsste Credit Agricole allerdings mit Abschreibungen
von rund fünf Milliarden Euro rechnen, berichtete das "Wall Street
Journal" am Mittwoch unter Berufung auf eine Person, die mit den Plänen
vertraut sei.
Europäische Banken
Seit
dem Kauf 2006 hat Credit Agricole bereits etwa sechs Milliarden Euro in
die griechische Tochter gesteckt. Das französische Geldhaus denkt dem
Blatt zufolge zudem darüber nach, Emporiki mit anderen griechischen
Banken zu fusionieren. Dadurch könne der Anteil Credit Agricoles an
Emporiki auf rund zehn Prozent verwässert werden. Eine weitere Option
wäre der Transfer von "guten" Vermögensteilen von Emporiki an das
französische Kreditinstitut, hieß es. Credit Agricole wollte den Bericht
nicht kommentieren.
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