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Donnerstag, 14. Juni 2012

Credit AgricoleBank erwägt Pleite von Hellas-Tochter

Credit AgricoleBank erwägt Pleite von Hellas-Tochter

Im Falle eines Griechenland-Austritts erwägt Agricole laut einem Medienbericht die Emporiki Bank pleite gehen zu lassen. Sechs Milliarden Euro steckte die französische Bank bereits in die griechische Tochter.


Emporiki-Filiale in Athen. Quelle: AFP
Emporiki-Filiale in Athen. Quelle: AFP
ParisDie französische Bank Credit Agricole erwägt einem Medienbericht zufolge, bei einem Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone ihre griechische Tochter Emporiki Bank pleite gehen zu lassen. Bei einem Zusammenbruch der Hellas-Tochter müsste Credit Agricole allerdings mit Abschreibungen von rund fünf Milliarden Euro rechnen, berichtete das "Wall Street Journal" am Mittwoch unter Berufung auf eine Person, die mit den Plänen vertraut sei.


Europäische Banken
Seit dem Kauf 2006 hat Credit Agricole bereits etwa sechs Milliarden Euro in die griechische Tochter gesteckt. Das französische Geldhaus denkt dem Blatt zufolge zudem darüber nach, Emporiki mit anderen griechischen Banken zu fusionieren. Dadurch könne der Anteil Credit Agricoles an Emporiki auf rund zehn Prozent verwässert werden. Eine weitere Option wäre der Transfer von "guten" Vermögensteilen von Emporiki an das französische Kreditinstitut, hieß es. Credit Agricole wollte den Bericht nicht kommentieren.
 

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