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Samstag, 9. Juni 2012

Dr. Papoulias hat jahrelang in Deutschland gelebt und an der Kölner Uni promoviert.

Dr. Papoulias hat jahrelang in Deutschland gelebt und an der Kölner Uni promoviert. Das "vorausschauende" Thema seiner Dissertation: "Erwerb und Verlust des unmittelbaren Besitzes im griechischen und deutschen Recht."

 

Der Präsident der Hellenischen Republik

 
  Dr. jur. Karolos Papoulias
  Staatspräsident der Hellenischen Republik

Karolos Papoulias wurde am 4.Juni 1929 in der nordwest- griechischen Stadt Ioannina geboren. Mit 14 Jahren beteiligte er sich am Widerstand gegen die deutsche Besatzung. Er studierte Rechtswissenschaft an den Universitäten Athen und Mailand und ließ sich anschließend als Rechtsanwalt nieder.

1968 promovierte er an der Universität Köln bei den Professoren Gerhard Kegel und Gottfried Baumgärtel. Das Thema seiner Dissertation lautete: „ Erwerb und Verlust des unmittelbaren Besitzes im griechischen und deutschen Recht“. Im Suhrkamp-Verlag erschien damals auch sein Buch zur „Anatomie des griechischen Widerstandes“.
Während der siebenjährigen Militärdiktatur (1967-1974) kämpfte Karolos Papoulias von  Deutschland aus für die Wiederherstellung der Demokratie in Griechenland und war u.a. Mitarbeiter des griechischen Programms der Deutschen Welle, das damals eines der wichtigsten kritischen Informationsquellen für die Griechen im In- und Ausland war.
 Nach dem Sturz der Militärdiktatur gehörte er zu den Mitbegründern der PA.SO.K. (Panhellenische Sozialistische Bewegung) unter Andreas Papandreou und war bis 1985 Parteisekretär für internationale Fragen.
Er wurde 1977 zum ersten Mal für den Wahlkreis Ioannina (Epirus) ins griechische Parlament gewählt und blieb bis 2004 Abgeordneter der PASOK.
In den Regierungen von Andreas Papandreou war er Staatsekretär im Außenministerium (1981-1984), Stellvertretender Außenminister (1984-1985) und von 1985 bis 1989 sowie von 1993 bis 1996 Außenminister. In der Allparteien-Regierung 1989-1990 bekleidete er das Amt des Stellv. Ministers der Verteidigung und zwischen 1998 und 2004 war er Vorsitzender des Ausschusses für Verteidigung und Auswärtige Angelegenheiten im griechischen Parlament.
Karolos Papoulias wurde am 8. Februar 2005 vom griechischen Parlament mit der größten Mehrheit in der Geschichte der Präsidentenwahlen in Griechenland zum sechsten Staatspräsidenten des Landes gewählt (er bekam 279 der insgesamt 296 abgegebenen Stimmen) und trat somit die Nachfolge des damaligen Präsidenten Konstantinos Stefanopoulos an.
Karolos Papoulias war Landesmeister in Stabhochsprung und spielte in der griechischen Volleyball-Nationalmannschaft und stand 25 Jahre lang dem renomierten  Athener Leichtathletik-Verein "Ethnikos" vor.
Der griechische Staatspräsident ist mit May Panou verheiratet und hat drei Töchter und drei Enkelkinder.
Er spricht deutsch, französich und italienisch.

  Amtssitz des Präsidenten der Hellenischen Republik

Odos Vassileos Georgiou B΄  2,
GR-100 28 Athen
Tel.  +30 210 7283111
Fax:  +30 210 7232342 und  +30 210 7248938
Website: www.presidency.gr

Generalsekretär des Präsidialamtes:
Botschafter Konstantinos Georgiou
Tel. +30 210 7225231
Leiter des diplomatischen Büros des Staatspräsidenten:
Botschafter Konstantinos Bikas
Tel. +30 210 7251380

 http://www.griechische-botschaft.de/politik/der-staatspraesident/

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Die Judikative
Die Judikative wird von drei Gruppen von Gerichtshöfen durchgeführt, die für die zivilrechtliche, strafrechtliche und verwaltungsrechtliche Rechtsprechung zuständig sind. Zu den Zivil- und Strafgerichtshöfen gehören die Gerichtshöfe, die Gerichte erster Instanz, die Berufungsgerichte und, als letzte rechtsprechende Instanz, der Areios Pagos (Oberster Gerichtshof).
In Streitfällen zwischen Staat und Bürger, aufgrund unrichtigen Einsatzes der staatlichen Befugnisse, sind die Gerichtshöfe der ersten Instanz und die Berufungsgerichte zuständig, wobei der Staatsrat (Symvoulion tis Epikrateias) das höchste Rechtsprechungsorgan ist. Der Rechnungshof regelt strittige Finanzangelegenheiten.











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