| Beispiel | |||||
| Ein griechischer Unternehmer kauft bei einem
deutschen Hersteller eine Maschine für 1 Million Euro. Er beauftragt
seine Bank, diesen Betrag bei der Bank des deutschen Herstellers
gutzuschreiben. |
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| Um diese Überweisung abzuwickeln geht Target 2
nun so vor: Die Hausbank des griechischen Unternehmens hat ein
Depositkonto bei der griechischen Nationalbank , der Bank of Greece. Von
diesem Konto bucht Target 2 nun die 1 Million für die Maschine ab. |
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| Gleichzeitig bucht Target 2 sofort die 1 Million von der deutschen Bundesbank auf das Depositkonto bei der Hausbank unseres deutschen Herstellers, der die Maschine verkauft. So gelangt der Kaufbetrag zum Konto des Herstellers. |
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| Wenn Sie bis hierhin aufmerksam gefolgt sind, sehen Sie: Nun
hat die deutsche Bundesbank eine Forderung in Höhe von 1 Million an die
Bank of Greece, weil sie den Kaufbetrag ja im Rahmen des
Target-2-Systems an den deutschen Hersteller ausgezahlt hat. Jetzt kommt
der entscheidende Schritt: |
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| Um 24 Uhr an jedem Tag werden die gegenseitigen Forderungen der nationalen Zentralbanken auf die Europäische Zentralbank (EZB) übertragen – in unserem Fall also hat die Bundesbank am nächsten Tag eine Forderung in Höhe von 1 Million gegenüber der EZB. | |||||
Die deutsche Bundesbank – und deshalb jeder deutsche Bürger! – hat die gelieferte Maschine bezahlt und dafür eine Forderung gegenüber der Europäischen Zentralbank. Und es ist vollkommen ungewiss, dass diese Forderung jemals eingelöst werden kann. Denn:
Diese Forderungen haben seit 2007 – seit Beginn der Finanzkrise – unvorstellbare Summen erreicht: 560 Milliarden Euro.
Mit anderen Worten:
Die deutsche Bank ist ausgeplündert!
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