Gesamtzahl der Seitenaufrufe

Mittwoch, 13. Juni 2012

MedienberichteGriechenland hat noch Geld bis zum 20. Juli // Hauptsache es langt vorerst für Zinszahlungen auf meinen USD-Bond und CHF-Bond...

MedienberichteGriechenland hat noch Geld bis zum 20. Juli

Die Mittel, die Griechenland derzeit zur Verfügung hat, reichen noch bis zum 20. Juli. Das berichteten griechische Medien mit Berufung auf Vertreter des Finanzministeriums. Dieses wollte die Berichte nicht kommentieren.


Griechenland kann laut Medienberichten seine Rechnungen noch bis zum 20. Juli bezahlen. Quelle: dapd
Griechenland kann laut Medienberichten seine Rechnungen noch bis zum 20. Juli bezahlen. Quelle: dapd
AthenDas hoch verschuldete Griechenland hat griechischen Medienberichten zufolge noch ausreichend Geld, um seine Rechnungen bis zum 20. Juli zu bezahlen. Dem Land stünden noch zwei Milliarden Euro zur Verfügung, um Beamtengehälter und Renten auszuzahlen, berichteten griechische Medien am Mittwoch.

Demnach stammt die Angabe aus einem Treffen von Vertretern des Finanzministeriums mit dem Linksbündnis Syriza, das als Favorit bei der Parlamentswahl am Sonntag gilt. Das Ministerium wollte die Berichte nicht kommentieren.


Die Griechen sind am Sonntag erneut zur Stimmabgabe aufgerufen, da nach der Wahl Anfang Mai eine Regierungsbildung scheiterte. Sollte Syriza die neue Regierung anführen, steht dem Land eine unsichere Zukunft bevor: Das Linksbündnis hat im Wahlkampf erklärt, die mit den internationalen Geldgebern vereinbarten Sparvereinbarungen aufkündigen zu wollen.
In diesem Fall droht dem Land ein Stopp der Hilfszahlungen und somit die Staatspleite, da das finanzielle Überleben des Landes von den internationalen Notkrediten abhängig ist.
Griechenland könnte dann gezwungen sein, die Euro-Zone zu verlassen und wieder seine eigene Währung einzuführen. Das wäre ein bisher einmaliger Vorgang in der Geschichte der europäischen Währungsunion. In der EU werden bereits Notfall-Szenarien für diesen Fall durchgespielt, wie die EU-Kommission am Dienstag bestätigte.
Die Folgen eines Euro-Austritts des Landes sind ungewiss, es werden gefährliche Schockwellen befürchtet, die auch die angeschlagenen Euro-Länder Italien und Spanien mitreißen könnten.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen