SteuerzahlungenLagarde bekräftigt Forderung an Griechen
12.06.2012, 02:05 Uhr
Mit
der Aufforderung an die Griechen, sie mögen mit der Zahlung der
Steueren den Karren selbst aus dem Dreck ziehen, hat IWF-Chefin Lagarde
vor Wochen einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Sie steht zu dieser
Forderung.
IWF-Chefin Lagarde fordert weiterhin, dass die Griechen ihre Steuern zahlen. Quelle: Reuters
WashingtonDie
Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, hat
ihre Forderung zur Notwendigkeit von Steuerzahlungen in Griechenland
bekräftigt. "Ich denke, dass die Steuerzahler ihren Verpflichtungen
nachkommen, ist ein wichtiges Mittel zur Verbesserung der Situation
eines jeden Landes - in Griechenland, wie in anderen Ländern", sagte
Lagarde dem Sender CNN laut am Montag vorab verbreiteten
Interviewpassagen. Die IWF-Chefin hatte die Steuerhinterziehung in
Griechenland wiederholt als eines der größten Probleme des Landes
bezeichnet.
Für Empörung hatte in Griechenland insbesondere ein Interview Lagardes in der britischen Tageszeitung "The Guardian" im Mai gesorgt. Darin hatte die IWF-Chefin die griechischen Bürger zur Steuerehrlichkeit aufgerufen, um das Land aus der Krise zu führen. Kinder in manchen Regionen Afrikas bräuchten "mehr Hilfe als die Menschen in Athen", sagte sie. Gegenüber CNN sagte Lagarde am Montag, sie bedauere, dass ihre Äußerung missverstanden und als Beleidigung empfunden worden sei.
Griechenland befindet sich seit Jahren in der Rezession. Im Gegenzug für Milliardenkredite der Europäischen Union und des IWF hatte sich die Anfang Mai abgewählte Regierung zu einem drastischen Sparprogramm verpflichtet. Nach der Wahl, bei der sparkursfeindliche Parteien großen Zuspruch erfuhren, kam keine neue Regierung zustande. Am 17. Juni soll erneut gewählt werden.
Für Empörung hatte in Griechenland insbesondere ein Interview Lagardes in der britischen Tageszeitung "The Guardian" im Mai gesorgt. Darin hatte die IWF-Chefin die griechischen Bürger zur Steuerehrlichkeit aufgerufen, um das Land aus der Krise zu führen. Kinder in manchen Regionen Afrikas bräuchten "mehr Hilfe als die Menschen in Athen", sagte sie. Gegenüber CNN sagte Lagarde am Montag, sie bedauere, dass ihre Äußerung missverstanden und als Beleidigung empfunden worden sei.
Griechenland befindet sich seit Jahren in der Rezession. Im Gegenzug für Milliardenkredite der Europäischen Union und des IWF hatte sich die Anfang Mai abgewählte Regierung zu einem drastischen Sparprogramm verpflichtet. Nach der Wahl, bei der sparkursfeindliche Parteien großen Zuspruch erfuhren, kam keine neue Regierung zustande. Am 17. Juni soll erneut gewählt werden.

Passt evtl. dazu:
AntwortenLöschenhttp://www.tagesschau.de/wirtschaft/steuerabkommen122.html
Die Österreicher haben das Abkommen, von dem die Griechen seit Jahren reden, nun unter Dach und Fach und planen mit den Einnahmen im Haushalt.
Lt. Presse sollen ja 200 Mrd € aus GR in der Schweiz liegen, das wären dann shcon so einige Mrd €, die durch eine Unterschrift zu bekommen wären.