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Dienstag, 12. Juni 2012

SteuerzahlungenLagarde bekräftigt Forderung an Griechen / wie weiter unten schon angedeutet ist dieer Fakt für Klagen von Bedeutung....

SteuerzahlungenLagarde bekräftigt Forderung an Griechen

Mit der Aufforderung an die Griechen, sie mögen mit der Zahlung der Steueren den Karren selbst aus dem Dreck ziehen, hat IWF-Chefin Lagarde vor Wochen einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Sie steht zu dieser Forderung.


IWF-Chefin Lagarde fordert weiterhin, dass die Griechen ihre Steuern zahlen. Quelle: Reuters
IWF-Chefin Lagarde fordert weiterhin, dass die Griechen ihre Steuern zahlen. Quelle: Reuters
WashingtonDie Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, hat ihre Forderung zur Notwendigkeit von Steuerzahlungen in Griechenland bekräftigt. "Ich denke, dass die Steuerzahler ihren Verpflichtungen nachkommen, ist ein wichtiges Mittel zur Verbesserung der Situation eines jeden Landes - in Griechenland, wie in anderen Ländern", sagte Lagarde dem Sender CNN laut am Montag vorab verbreiteten Interviewpassagen. Die IWF-Chefin hatte die Steuerhinterziehung in Griechenland wiederholt als eines der größten Probleme des Landes bezeichnet.


IWF-Chefin wird deutlich Lagarde zeigt wenig Mitleid für die Griechen

„Sie sollten sich alle zusammen selber helfen, indem sie ihre Steuern zahlen.“
IWF-Chefin wird deutlich: Lagarde zeigt wenig Mitleid für die Griechen

Für Empörung hatte in Griechenland insbesondere ein Interview Lagardes in der britischen Tageszeitung "The Guardian" im Mai gesorgt. Darin hatte die IWF-Chefin die griechischen Bürger zur Steuerehrlichkeit aufgerufen, um das Land aus der Krise zu führen. Kinder in manchen Regionen Afrikas bräuchten "mehr Hilfe als die Menschen in Athen", sagte sie. Gegenüber CNN sagte Lagarde am Montag, sie bedauere, dass ihre Äußerung missverstanden und als Beleidigung empfunden worden sei.
Griechenland befindet sich seit Jahren in der Rezession. Im Gegenzug für Milliardenkredite der Europäischen Union und des IWF hatte sich die Anfang Mai abgewählte Regierung zu einem drastischen Sparprogramm verpflichtet. Nach der Wahl, bei der sparkursfeindliche Parteien großen Zuspruch erfuhren, kam keine neue Regierung zustande. Am 17. Juni soll erneut gewählt werden.
 
 

1 Kommentar:

  1. Passt evtl. dazu:

    http://www.tagesschau.de/wirtschaft/steuerabkommen122.html

    Die Österreicher haben das Abkommen, von dem die Griechen seit Jahren reden, nun unter Dach und Fach und planen mit den Einnahmen im Haushalt.
    Lt. Presse sollen ja 200 Mrd € aus GR in der Schweiz liegen, das wären dann shcon so einige Mrd €, die durch eine Unterschrift zu bekommen wären.

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