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Mittwoch, 28. November 2012

Stournaras did not give details of the buyback scheme, for which he said funding to the tune of 13-14 billion euros has been assured.

Greek FinMin: Debt buyback program 'must work'

Greek Finance Minister Yannis Stournaras says a program whereby the country will buy back some of its bonds from private investors "must work" if the country's excessive debt load is to be reduced.
The bond buyback is part of measures agreed on with European finance ministers earlier this week, including the release of 44 billion euros ($57 billion) in critical rescue loans.
Stournaras did not give details of the buyback scheme, for which he said funding to the tune of 13-14 billion euros has been assured. This would be on top of the loan payment. Greeces debt management agency is to give details next week.
While stressing that the program must work, the minister also said there «is a Plan B,» for which he would not give details. [AP]
ekathimerini.com , Wednesday November 28, 2012 (16:36) 

Kommentare:

  1. Von Nektaria Stamouli und Alkman Granitsas

    ATHEN--Griechenland hat nach den Worten seines Finanzministers einen Plan B für den Fall, dass der geplante Anleiherückkauf nicht klappen sollte. Durch den Rückkauf der Staatspapiere zum aktuellen Marktwert würde Griechenland Buchgewinne einstreichen, weil die Papiere derzeit nur noch zu rund einem Drittel des Nennwerts gehandelt werden. "Es gibt einen Plan B, aber eigentlich muss der Anleiherückkauf ein Erfolg werden. Das ist eine Frage der Glaubwürdigkeit", sagte Yannis Stournaras bei einer Pressekonferenz. Nähere Details zu den Alternativen nannte er nicht.

    Der Anleiherückkauf ist das Kerninstrument, das von den Finanzministern der Eurozone in der Nacht zu Dienstag beschlossen wurde, um den Schuldenberg der Griechen etwas abzutragen. Er betrifft die von privaten Gläubigern wie Banken oder Fonds gehaltenen Papiere, die ein Volumen von rund 63 Milliarden Euro besitzen. Finanzminister Stournaras schätzt, dass der Rückkauf Griechenland um 20 Milliarden Euro entlasten wird. Details zum Procedere sollen Anfang nächster Woche bekanntgegeben werden.

    Die Troika aus Experten von EU, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds (IWF) schätzt, dass der Rückkauf rund 10 Milliarden Euro kosten wird. Griechenland braucht dafür frische Kredite, die nach jetzigem Stand der Dinge vom noch aktiven Rettungsschirm EFSF kommen sollen. Dafür müssten die Gläubigerstaaten, wie zum Beispiel Deutschland und Frankreich, zusätzliche Garantien an den EFSF ausstellen.

    Ein Beamter des Finanzministeriums sagte zu Dow Jones Newswires, dass die Regierung zwischen 28 und 30 Prozent des Nennwerts für die Anleihen anbieten will. Das Verfahren muss bis 13. Dezember abgeschlossen sein, denn dann wollen die Finanzminister der Eurozone die ausstehenden Kreditraten freigeben, die Athen so sehnsüchtig erwartet. Sie summieren sich auf den hohen Betrag von 44 Milliarden Euro. Der Erfolg des Rückkaufprogramms ist eine Voraussetzung für die Freigabe der Mittel.

    Nach Informationen des Finanzbeamten sind die Deutsche Bank und Morgan Stanley mit der Abwicklung des Rückkaufs beauftragt. Beide Geldhäuser wollten sich nicht dazu äußern. Finanzminister Stournaras trat bei der Pressekonferenz Befürchtungen entgegen, dass die griechischen Banken das zweite Mal in diesem Jahr vor deutlichen Verlusten stehen. Sie halten rund 15 Milliarden an Schatzwechseln und hatten im Frühjahr massiv unter dem ersten Schuldenschnitt gelitten, der ihr Kapital aufgefressen hat.

    Stournaras versicherte, dass der Rückkauf ohne wenn und aber freiwillig erfolge und niemand dazu gedrängt werde. Die dafür nötigen 10 Milliarden Euro vom EFSF werden nach seinen Angaben auch nicht der offiziellen Verschuldung des Landes zugerechnet.

    Kontakt zu den Autoren: konjunktur.de@dowjones.com

    DJG/DJN/chg/hab

    (END) Dow Jones Newswires

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    1. Das mit den 28-30% halte ich für eine Nebelkerze.
      Ich gehe davon aus daß sie (deutlich) mehr bieten müssen um einen nennenswerten Erfolg zu erzielen.
      Den Luxus eines zu schlechten Angebots können sie sich angesichts der Terminsituation gar nicht leisten. Der erste Schuß muß also ins Schwarze treffen.

      Viel mehr Sorgen bereitet mir der sogenannte "Plan B". Ob das dann auch noch freiwillig ablaufen wird darf bezweifelt werden.

      Fraglich ist ob das Angebot nur den Insti´s unterbreitet wird oder ob alle Anleger einbezogen werden - letzteres kann ich mir fast nicht vorstellen angesichts der Bankenmühlen, durch die das Papier bis zum Kleinanleger geschleust werden muß.

      (Aldy)

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  2. Den Plan B haben wir im März gesehen. Wie die das bei english law bonds machen wollen ist mir aber unklar ?

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