Bankenstrafen-TickerUBS droht in Frankreich Milliardenstrafe
Betrug, Geldwäsche, Zinsmanipulationen, Devisenskandal: Banken weltweit müssen für ihre Fehltritte büßen. Jetzt muss die Schweizer Großbank UBS im Steuerstreit mit Frankreich womöglich eine Geldstrafe in Milliardenhöhe zahlen. Die wichtigsten Sanktionen im Überblick.
23.08.2014
Oktober 2014
Die Schweizer Großbank UBS muss im Steuerstreit mit Frankreich womöglich eine Geldstrafe in Milliardenhöhe zahlen. Die Westschweizer Zeitung „Le Temps“ berichtete am Freitag von einem internen Gerichtsdokument, wonach UBS zu einer Buße von bis zu fünf Milliarden Euro (sechs Milliarden Franken) verurteilt werden könnte, sollte sie wegen schwerem Steuerbetrug und Geldwäsche schuldig gesprochen werden. UBS erklärte, die Grundlagen für jede Art von Berechnung in diesem Fall seien völlig konstruiert und spekulativ. „Wir können nicht verhindern, dass vertrauliche Dokumente publik gemacht und willkürlich interpretiert werden“. Es gebe eine formelle Untersuchung, ein Prozess sei aber noch nicht eröffnet worden. UBS werde sich weiterhin mit allen verfügbaren Mitteln zur Wehr setzen.

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