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Sonntag, 8. November 2015

876,408.....ja so viele Hits hat mein Griechenlandblog in den vergangenen knapp 3 Jahren ( Sonntag, 11. März 2012) angeregt.....zu GRI...zu ARG....zu allem Möglichen auch zu Skurilem....

Anonym hat einen neuen Kommentar zu Ihrem Post "Starteintrag für mein Griechenland Blog" hinterlassen: 

Für Anleihegläubiger wird es Zeit zu klagen, es tickt die Verjährungsuhr

Es ist schon fast wieder in Vergessenheit geraten, dass im
Jahr 2012 griechische Staatsanleihen umgeschuldet wur-
den – zumindest soweit sie im Besitz von Privatinvesto-
ren waren.
Damals sprach die DSW von „Zwangsumtausch“, der zu einer
teilweisen Enteignung der Anleger geführt hat, und gründe-
te die Arbeitsgemeinschaft Griechenland Anleihen (AGA),
um zusammen mit der Kieler Rechtsanwaltskanzlei Causa-
Concilio unter der Leitung des DSW-Landesgeschäftsführers
Dirk Unrau eine Klagemöglichkeit für Privatanleger zu ent-
wickeln. Und in der Tat: Mehr als 1.000 Betroffene haben
sich der Arbeitsgemeinschaft seither angeschlossen. Weite-
re Anleihegläubiger kommen regelmäßig hinzu. Doch lang-
sam wird es für die bisher abwartenden Anleger Zeit aktiv zu
werden, denn: „Zum 31. Dezember 2015 droht die Verjäh-
rung von Schadenersatzansprüchen, die sich aus deutschem
Recht ergeben. Wer das verhindern möchte, muss sich nun
sputen“, so DSW-Geschäftsführer Thomas Hechtfischer.


Zur Erinnerung: Im Kern soll mit den Klagen der 2012 durch-
geführte sogenannte „freiwillige Zwangsumtausch“ rückgän-
gig gemacht werden, der Besitzer griechischer Staatsanleihen
bis zu 90 Prozent ihres Geldes gekostet hat. Die privaten Gläu-
biger mussten im Rahmen des Schuldenschnitts auf 53,5 Pro-
zent des Nennwertes der von ihnen gezeichneten Staatsanlei-
hen komplett verzichten. Für die restlichen 46,5 Prozent
erhielten sie eine Vielzahl neuer Staatsanleihen, Schuldschei-
ne sowie einen Besserungsschein. Eine Chance auf Mitspra-
che oder Gegenwehr hatten sie bei dem Procedere nicht.
„Wirtschaftlich war das für die Anleger äußerst nachteilig, da
insbesondere die neuen Staatsanleihen eine Laufzeit von
zehn bis 30 Jahren haben. Darüber hinaus sind auch die Zin-
sen sowie die übrigen Bedingungen für die Anleger im We-
sentlichen unakzeptabel“, sagt DSW-Landesgeschäftsführer
Dirk Unrau.
Die DSW bietet betroffenen Bond-Besitzern, die sich registrie-
ren lassen, weiterhin eine kostenlose Überprüfung an, ob eine
Zuordnung zu einer bereits bestehenden Klagegemeinschaft
möglich ist und zu welcher Kostenentlastung (in der ersten In-
stanz) dies auf der Klägerseite führen würde. 



Von Anonym am 7. November 2015 um 23:49 unter rolf`s griechenland blogeingestellt.


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Samstag, 7. November 2015


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