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Montag, 5. November 2012

GRIECHENLAND Schon wieder pleite – und jetzt?


GRIECHENLANDSchon wieder pleite – und jetzt?

Die Politik will eine Pleite um jeden Preis abwenden. Doch Investoren sind sicher: Griechenland steht erneut vor der Zahlungsunfähigkeit. Ein weiterer Schuldenschnitt träfe diesmal auch die deutschen Steuerzahler.
Ein Mann vor dem Parlamentsgebäude in Athen. Griechenland steht erneut vor der Pleite. Quelle: dapd
Ein Mann vor dem Parlamentsgebäude in Athen. Griechenland steht erneut vor der Pleite.Quelle: dapd
AthenGriechenland ist pleite – schon wieder. Die Politik scheut sich noch, das so offen auszusprechen. Aber Investoren und Ökonomen sind sich sicher, dass das Land erneut vor der Zahlungsunfähigkeit steht. Was kann Griechenland jetzt noch helfen? Noch härtere Sparmaßnahmen, ein weiterer Schuldenschnitt, ein neues Hilfspaket oder doch der Austritt aus der Euro-Zone?


„Griechenland ist insolvent und es wird einen Ausfall geben. Es ist nur die Frage, wie und wann das realisiert wird“, sagte Andrew Bosomworth, Managing Director bei Pacific Investment Management Co. (Pimco). „Es fällt sehr schwer, eine Möglichkeit zu sehen, wie das Land seine Schulden zurückzahlen könnte - ohne Unterstützung in Form eines Schuldennachlasses zu erhalten.“


Beim ersten Schuldenschnitt mussten die Gläubiger bereits 100 Milliarden Euro abschreiben. Doch nur wenige Monate nach diesem Schnitt, wird schon über den nächsten diskutiert. Denn wegen der tiefen Rezession und schleppender Reformbemühungen wächst der Schuldenberg unaufhaltsam weiter - bis 2014 wird er auf 192 Prozent des Bruttoinlandsprodukts anwachsen.
„Es macht keinen Sinn, die fiskalischen Sparmaßnahmen noch weiter zu verschärfen. Griechenland ist zahlungsunfähig trotz des Hilfspakets”, sagte David Folkerts- Landau, Chefvolkswirt der Deutschen Bank, im Gespräch mit der FAZ.

POLITIKER ZU GRIECHENLAND„Gestreut, erfunden, konstruiert“

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Das Land benötige entweder ein weiteres Hilfspaket oder eine Schuldenreduzierung, erläuterte der Ökonom. Er forderte, dass sich an einer Schuldenreduzierung der öffentliche Sektor beteiligen sollte.
Insgesamt haben die internationale Kreditgeber 240 Milliarden Euro an Griechenland verliehen. Diesmal dürfte ein Schuldenschnitt allerdings nicht die privaten, sondern auch die staatlichen Gläubiger und die EZB treffen.
Die Europäische Zentralbank werde Verluste bei ihren griechischen Staatsanleihen hinnehmen müssen, glaubt Bosomworth von Pimco. „Letztendlich ist es die Entscheidung der griechischen Regierung, deswegen wird die EZB wohl - ohne es zu wollen - akzeptieren müssen, dass sie nicht alles zurückbekommt”, sagte Bosomworth.

1 Kommentar:

  1. OLG Köln - LG Aachen
    6.7.2005
    13 U 38/05

    Die Treuhand-WR-Gutschrift (Gutschrift in Wertpapierrechnung bei auslandsverwahrten Papieren) als solche wirkt rechtsbegründend (konstitutiv); mit ihr entsteht der in der Gutschrift dokumentierte Anspruch aus dem Treuhandverhältnis gegen das Kreditinstitut.

    BGB § 670
    Aktenzeichen: 13U38/05 Paragraphen: BGB§670 Datum: 2005-07-06

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